Fahrrad mit Hundekorb

Da sind wir wieder!

Endlich hat Frauchen diesen Blog wieder aktiviert und ich kann euch wieder viele tolle Geschichten erzählen! 🙂

Was gibt´s Neues? Wir bekommen Ende des Jahres ein neues Auto und dann möchte Frauchen mit mir wieder Fahrrad fahren. Ursprünglich war das mit dem Fahrradkorb eher eine Idee für meine älteren Tage, aber Leute, ich find das so toll durch die Gegend kutschiert zu werden. 😉
Naja, mit dem neuen Auto hat das insofern zu tun, dass wir dann das Fahrrad ganz easy ins Auto laden können, weil das dann so groß ist. Und dann irgendwo ins Blaue fahren können und dort dann ne schöne Runde drehen können. Natürlich darf ich auch laufen, keine Sorge. Aber das sollen dann auch mal längere Strecken werden und da lasse ich mich dann auch gerne mal fahren.

Fahrrad mit Hundekorbanbau

Der Fahrradkorb ist vorne auf einem Frontgepäckträger montiert und zusätzlich noch am Lenker eingehängt, sowie mit ein paar Kabelbindern fixiert.
Er ist etwa 50cm breit und 35cm tief. Ich habe bequem darin Platz, könnte mich auch hinlegen (ist aber immer viel zu spannend gewesen bisher 😉 ).

Wir sind zu dieser Lösung gekommen, da Frauchen mich nicht auf dem Gepäckträger transportieren möchte und auch keinen Hundeanhänger haben wollte, da dieser dann ja zusätzlich Platz im Auto wegnimmt.
Die normalen Fahrradkörbe für die Anbringung am Lenker sind aber nur bis 7kg belastbar und auch nicht wirklich groß und stabil. Also hat Frauchen recherchiert und die aktuelle Lösung ist wirklich super safe!

Wie ihr seht, ist über dem Korb kein Gitter (war aber dabei), ich bleibe nämlich brav sitzen und hampel nicht herum. Rutsche höchstens mal von einer Pobacke auf die andere. 😉

Fahrradtraining

Wichtig ist auch – wenn ihr euren Vierbeiner in so einem Fahrradkorb chauffieren wollt – dass ihr das langsam angeht. Erstmal soll euer Wuffi keine Angst vorm Fahrrad an sich haben, nehmt es also einfach mal mit zur Gassirunde, lasst ihn dran schnüffeln etc. Parallel dazu könnt ihr mit ihm Trockenübungen mit dem Fahrradkorb machen und den Korb zB im Wohnzimmer aufstellen und Wuffi immer mal wieder reinsetzen oder reinlocken und viel belohnen. So empfindet er den Fahrradkorb schonmal als was Tolles.
Dann bringt ihr den Korb am Fahrrad an und setzt den Wuffi mal hinein. Hat er Angst? Dann kurz belohnen und gleich wieder aussteigen lassen. Wenn er cool ist, könnt ihr das Radl ja mal ein paar Meter schieben (Leine dran lassen und gut festhalten!) und schauen, wie er sich verhält. Belohnen für ruhiges Sitzen dabei nicht vergessen! 😉
Erst, wenn ihr ein paar Runden geschoben habt und Wuffi wirklich ruhig und cool mitgemacht hat, könnt ihr es wagen mal aufzusteigen. Und am Anfang solltet ihr wieder wie gehabt nur ein paar wenige Meter und langsam fahren – auch hier das Belohnen nicht vergessen.
Wenn das widerrum gut klappt, könnt ihr die Strecke und die Geschwindigkeit langsam steigern.

Auch mal anders

Als wir letztens im Urlaub am Meer waren, haben wir dort auch ein Fahrrad geliehen. So eine tolle Lösung wie mit meinem Fahrradkorb gab es natürlich nicht, also wurde es dort ein Hundefahrradanhänger.
Auch hier hat Frauchen mit den Anhänger erstmal schöngeredet 😉 schnüffeln lassen, Leckerlie reinwerfen und schwupp war ich drin. Ich bin da ja meist schmerzfrei und mutig.
Vom Fahrradladen zurück haben wir geschoben, mit mir im Anhänger versteht sich. Das klappte schon super. Nach dem Mittag haben wir dann eine kleine Runde gedreht und ich fands super. Zwar nicht ganz so übersichtlich aus dieser Position, aber ich konnte viel sehen unterwegs und hatte es bequem wie ihr auf diesem Bild sehen könnt. 🙂
Wir haben das noch mehrmals so gemacht im Urlaub und fanden den Anhänger gar nicht so schlecht. Gerade bei sonnigem Wetter ist hund dort drin doch etwas besser geschützt vor den Sonnenstrahlen, als vorne im Fahrradkorb. Auch der Fahrtwind ist dort drin natürlich angenehmer zu ertragen.

Also ich für meinen Teil freue mich schon auf die restlichen warmen Tage dieses Jahr, an denen wir das Rad nutzen können und dann eben nächstes Frühjahr wieder.