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Wie trimme ich meinen Hund?

Als erstes stelle ich den Tisch auf (ein alter Gartentisch), dann weiß zumindest Milow schon Bescheid und steht neben dem Tisch. Schließlich gibt es dadrauf immer Leckerlies! 😉

Als „Werkzeug“ habe ich folgendes:

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Eine normale Schere, einen blauen Bimmsstein von Scholl und eine Krallenschere (das mache ich meist direkt mit). Anfangs hatte ich auch noch eine Effilierschere und den Furminator dabei, die nutze ich aber eigentlich nicht mehr.

Dann kommt der Hund auf den Tisch und er hält sehr gut still. Meist fange ich auf dem Rücken an, denn am Rücken und an den Seiten geht am meisten Wolle runter. 😉

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Aber wie macht man das denn nun mit so einem Bimsstein? Vielleicht zeigt dieses Bild es ganz gut:

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Man klemmt sozusagen immer einige Haare zwischen Daumen und Bimsstein ein und „rupft“ sie heraus. Ihr werdet schnell merken, dass nur die „reifen“ Haare einfach rausgehen. Und das zupfen dieser reifen Haare tut dem Hund auch kaum weh, denn sie sind schon abgestorben und sitzen nur noch lose in der Haut. Ich glaube sogar Milow genießt das Trimmen -je nach Stelle- auch etwas, denn schließlich ist das Jucken hinterher weg. Er kratzt sich tatsächlich häufiger, wenn er getrimmt werden muss.

Daher trimme ich ihn etwa alle 2 Wochen etwas über, dann verbringt man nicht gleich eine Stunde damit sondern nur einige Minuten. Für den Hund ist es schließlich auch anstrengender eine Stunde still zu halten, als 10 Minuten.

Tja, so geht das dann am ganzen Körper weiter. Erst Rücken/Seiten, dann Schultern und Vorderpfoten (das mag er nicht an den Knien), dann die Flanken und zum Schluss den Kopf (inkl. Ohrenaußenseite!). Die Rute trimme ich nicht jedes Mal mit, manchmal schneide ich nur die Spitze etwas gerade.
Zum Schluss schneide ich noch etwas mit der Schere die Barthaare nach, die „Hosen“ gerade, die Haare am Pipimann und am Po.

Ab und an schneide ich auch die Haare an den Pfoten/-ballen, damit die nicht so plüschig werden.

Nachdem Milow fertig ist, steht jetzt Nova schon fast bettelnd am Tisch und will auch. 😉 Sie bleibt brav stehen/sitzen dabei und findet das glaube ich gar nicht so übel, auch wenn bei ihr noch vergleichsweise wenig abgeht. Man merkt aber schon, dass das Fell etwas drahtiger wird mittlerweile. Ich trimme sie trotzdem jedes Mal mit, damit sie sich dran gewöhnt. Dabei gehe ich genauso vor wie bei Milow.

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Kleine Empfehlung am Rande! Zieht zum Trimmen selber keine Fleecesachen an, die kleinen Haare hängen daran wie Hölle! 😉

Pfotiküre, was sein muss…

…muss sein, hat Frauchen gesagt.

Nun gut. Da stehe ich nun, auf dem kleinen Beistelltisch, der dafür ins Badezimmer verfrachtet wurde. Die Haare fliegen sonst nämlich hinterher überall herum meinte Frauchen. Normalerweise machen wir das ja immer draußen, aber momentan klappt das nicht mangels Helligkeit draußen.

Zuerst kümmert sie sich um die üblichen Verdächtigen (wo IMMER was ab muss): auf dem Rücken meist viel, dann ein bißchen an den Seiten und am Kopf. Dabei speziell um die Augen und auf/in den Ohren. Ihr glaubt gar nicht wieviel Pflaum immer auf meinen Ohren lose ist. Und die Haare IN den Ohren pieken halt schnell wenn sie lang werden.
Bis hierhin ist alles Routine, das kann ich aushalten. Aber jetzt gehts an Eingemachte, nämlich den eigentlichen Grund warum ich hier rumstehe. Die Pfoten. O.O

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ICH bin an den Pfoten doch recht empfindlich. Ich werde ja mit einem Bimsstein getrimmt (also gezupft) und das kann man wohl mit dem Epilieren bei euch Menschen vergleichen. Schonmal gemacht?
Örks. Naja, jedenfalls ist das immer ein kleiner Kampf und es muss viiiiieeeel Bestechungsgeld in Form von Leckerlies fließen. 😉

Aber ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Vorher:

pfoten-vorher1Nachher:
pfoten-danachBesonders an den Knien und AUF den Pfoten gingen ne Menge kleine Härchen ab, wie man ganz gut sehen kann. An den Rändern und an den Ballen hat sie dann noch etwas mit der Schere nachgeschnitten.
Frauchen meint vorher sahen meine Pfoten ganz schön ungepflegt aus.