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Seinen Hund lesen können

Als ich Milow vor fast 4 Jahren bekommen habe, hatte ich mir vorher viele Gedanken über seine Erziehung gemacht. Was ich will, was nicht und so weiter. Aber wie das im Leben so ist, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Man wächst mit seinem Hund und den Aufgaben. 😉
Mittlerweile sind wir ein gutes Team würde ich sagen und nicht zuletzt dank meines Umdenkens, was das Training angeht.

Warum also nur den Hund ermahnen für Dinge, die er nicht darf? Warum nicht lieber das, was man möchte und er von sich aus richtig macht, verstärken?

Das Mantrailing, was wir nebenbei hobbymäßig betreiben, hat zum „lesen können“ auch beigetragen. Schließlich muss ich mich dabei auch auf Milow verlassen und schauen, ob er etwas/eine bestimmte Richtung anzeigt und wie er sich verhält.

Nun aber zum eigentlichen Punkt dieses Artikels. Das „lesen können“ kann man natürlich auf viele andere Bereiche auch beziehen. Beispielsweise beim Spaziergang.

Gestern im Wald hat Milow nämlich eine Zeit lang fast permanent „geblinkt“. So nenne ich das zb beim Trailen, wenn er eigentlich schon die Richtung anzeigt, in die wir gehen müssen, aber trotzdem nochmal eine andere vorher abcheckt. Beim Gassi zeigt das „Blinken“ aber zb sehr deutlich „Da ist Wild!“

Kurzer Einblick?

Es sind nur ca. 20 Sekunden, aber was ich da bei meinem Hund sehe ist:

  • er läuft recht hektisch
  • er blinkt dauernd nach rechts
  • er kann sich mittlerweile nach kurzer Zeit von selbst abwenden und weiterlaufen (früher hätte er permanent versucht nach rechts durchzustarten)
  • er schlägt zum Ende des Videos selbst den Weg auf die linke Seite ein, das macht er öfter, dass er dann den Reiz „meidet“, vermutlich weil er merkt, dass er sich sonst nicht mehr beherrschen kann?! 😉

Solche Situationen gibt es natürlich ganz oft. Nur leider hab ich häufig das Handy nicht parat und er zeigt es dann nicht so ausgeprägt.
Ich belohne den Moment, wo er zwar nach rechts blinkt aber von sich aus verharrt und dann, wenn er weiterläuft.

Der Weg ist das Ziel, mal sehen wie das so weitergeht. Jetzt ist ja eh erstmal Brut- und Setzzeit, da werden wir mit der Schlepp noch so einiges testen. 😉

Gesunde Trainingsleckerlis

Tadaaaa…heute gibt es wieder eine neue Ausgabe von Stiftung Hundetest. 🙂

Diesmal geht es ums Thema Leckerchen. Da gibt es ja tausend, ja abertausend Möglichkeiten. Fertige (ungesunde) Leckerchen mit oder ohne Getreide, Zucker und Co. Oder die selbstgebackene Variante. Oder selbstgetrocknetes Fleisch im Dörrautomaten.
Frauchen hat für mich schon alles mal ausprobiert und jedes hat seine Vor- und Nachteile.

Nun ist es in letzter Zeit so, dass ich recht häufig mein Fressi auf dem Spaziergang bekomme. Ist natürlich beim Barfen so eine Sache und nicht nur einmal hat Frauchen mich angewidert angeschaut. Meist benutzt sie für das gewolfte Fleisch dann eine Futtertube, das geht ganz gut.

Nun hat sie letztens beim Fleischbestellen (beim Tierhotel) gesehen, dass es dort jetzt Schlawinchen gibt, das ist in Mini-Würstchen gefülltes gegartes Hähnchenfleisch (bzw. Pute) mit Kartoffel. Kennt ihr diese Mini-Würstchen für Menschen? Genau so sehen die Hundewürstchen auch aus. Guckt:

2014-08-20 16.30.52Ok, etwas „gequetscht“ sehen sie aus, da sie gefroren in einer 250g Packung geliefert werden, aber das tut dem Geschmack keinen Abriss. Ich kann euch sagen… soooowas von lecker! Frauchen hat mir kleine Scheibchen geschnitten, das sah dann so aus
2014-08-20 16.31.16Ich finde das sind super maulgerechte Stückchen für so einen kleinen Wutz wie mich.

Klaro kriegt Mensch immernoch schmierige Finger, aber bei weitem nicht so schlimm. 😉

Die Würstchen gibts übrigens auch in normalgroß, da heißen sie dann Schlawiner – und sind bestimmt genauso lecker! Es gibt sie in den Sorten Hähnchen und Pute.

Wir haben noch 2 Packungen davon und ich freu mich schon. Werde ganz doll brav sein, damit ich die bekomme 🙂 😉

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