Livetest

Livetest hat Frauchen vorhin scherzhaft gesagt, als wir zum Hundefreilauf nach Hüpede gefahren sind. Das ist etwas über 40km von uns entfernt, in der Nähe meines neuen Hundesportvereins. Ein anderes Frauchen aus dem HSV hatte uns davon erzählt.

Erstmal hat Frauchen sich natürlich prompt verfahren. Frau(chen) am Steuer halt. Naja. Wir sind trotzdem so ziemlich Punkt 14 Uhr dort gewesen und es war wider erwarten schon recht viel los. Gestern wurde wohl gemäht und nun wurde fleißig zusammengeharkt, denn der Bauer sollte noch kommen und den ganzen Kram abholen.

Als Frauchen das Tor aufgemacht hat (das Gelände ist wohl ca. 1500-2000qm groß und komplett eingezäunt), wollte ich erst gar nicht mit rein. Sie musste mich fast hinterher ziehen. *hihi*

Wie das so ist, kamen erstmal alle schon anwesenden Hunde an und beschnupperten mich. Ich hab mich hinter meinem Frauchen versteckt. Aber ich hab ganz schnell gemerkt, dass die ok sind und dann selbst etwas geschnuppert. Und nach maximal 5 Minuten bin ich mit einem Jack/Parson Russell Mix über die Wiese geflitzt. Der Kleine hieß Marlo und konnte genauso schnell rennen wie ich. 🙂 (auf dem Bild links ist Marlo und rechts bin ich)

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Der schwarze Schäferhund-Mix ist Lukas, von seinem Frauchen hatte Frauchen den Tipp mit der Freilauffläche. Mit Lukas mache ich im HSV Grundgehorsam und Agility. Der ist richtig gut im Agility und richtig schnell!! Außerdem ist er ein ganz Verschmuster. 🙂 Und der Marlo ist auch wieder mit auf dem Foto.

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Die Menschen stehen im Weg rum.

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Hmm..schnuppern. Der Wauz war ganz schön groß! Insgesamt waren so ca. 20 Hundis da. Meist Größere, aber auch ein paar Kleine so wie ich. Ist mir ja aber herzlich egal. Ich habe einen Whippet immer zum Flitzen aufgefordert, weil der so schön schnell rennen konnte. Der wollte dann aber meist nicht. Blöd. 🙁

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Immer gucken, wo grad was los ist. Die Wiese gehört einem Ehepaar privat. Die haben das extra für ihren Traum, einen Hundefreilauf für jedermann, gepachtet und so kann man jeden Samstag und Sonntag für 3 Stunden dorthin kommen, wenn man will. Es gibt immer Kaffee und Kuchen fur umsonst (bzw. Kaffeekasse) und alle sind dort ganz nett.

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Schön war´s, Frauchen! 🙂 Ich kann verraten (bevor es von Frauchen gleich die Analyse gibt *hihi*) dass ich gern wiederkommen darf.

Soooo…jetzt darf ich hier die Feder übernehmen. Der kleine Milow ist heute nach dem Freilauf-Besuch nämlich ganz schön kaputt. 😉

Alles in allem bin ich zufrieden mit ihm. Trotz der vielen fremden Hunde und der fremden Umgebung sowie Menschen, hat er sich gut gemacht. Anfangs etwas schüchtern, dann aber ganz schnell aufgetaut. Finde ich ok so. Allerdings habe ich glaube ich auch diese Situationen gesehen, wie sie in der Huta vermutlich ähnlich auftreten. Drei Hunde (Situationen) sind mir von vorhin im Gedächtnis geblieben.

Einmal der Marlo, mit der im Prinzip super gespielt hat. Zwischendurch hat er ihn aber ab und an bedrängt und bestiegen. Marlo war entweder die Ruhe selbst (er ist kastriert)  oder… keine Ahnung. Er hat Milow jedenfalls so gut wie nicht kontra gegeben, so dass ich dazwischen gehen musste. Dann war´s meist auch erstmal wieder gut, bis sich die beiden nach ein paar Minuten wieder über den Weg gelaufen sind.

Eine Beaglehündin (vor ein paar Wochen läufig gewesen). Roch wahrscheinlich noch sehr gut, denn bei Milow machte es „Pling“ und die Ohren gingen auf Durchzug während er der Hündin permanent auf dem Rücken hing (hängen wollte). Das einzige was da half war ihn festzuhalten, abzulegen und erstmal runterkommen zu lassen. Solange sie ihm dann nicht direkt vor die Nase lief war alles gut, aber wenn… *nerv*

Und das Dritte war ein kleiner rabenschwarzer Spitz (auch unkastriert), der direkt als er dazukam stänkernd auf Milow zulief. Ich hätte an Milows Stelle wohl auch zurück gestänkert und er tat es auch. 😉 Und diese Situationen mit dem „Kleinen schwarzen“ waren auch die bösartigsten. Ich bin dann dazwischen gegangen und danach sind die beiden sich auch irgendwie selbst aus dem Weg gegangen, zumindest kam sowas nicht mehr vor. (das Frauchen von diesem Hund war aber auch etwas seltsam, die war mit dem und einer Schäferhündin da, die ich sie die meiste Zeit am Halsband durch die Gegend schleppend sah – also Hund vorne schwebend hinter sich „hergezogen“)

Prinzipiell bin ich also zufrieden. Er muss nicht mit allen Hunden spielen und nicht alle mögen. Er muss aber mit ihnen auskommen (bzw. aus dem Weg gehen und nicht rumstänkern) und bei 3 von 20 Hunden ist das glaube ich ein gutes Zeichen.

Ich habe mich im Nachhinein gefragt, ob er sich in diesen beschriebenen 3 Situationen anders verhalten hätte, wäre er kastriert gewesen. Vermutlich hätte er die Beaglehündin nicht dauernd besteigen wollen. Aber bei Marlo und dem schwarzen Spitz bin ich mir nicht sicher, ob das ein Testosteron-Ergebnis war oder nicht.

Das heute war natürlich nicht als „Livetest“ gedacht, wir wollten dort sowieso mal hin und werden es auch wieder tun. 😉

Junger Hüpfer

Nach dem ernsten Thema von vorhin jetzt nochmal was zum Schmunzeln 🙂

Frauchen hatte vorhin die Knipse dabei, als wir auf dem Feld zum Ballspielen waren.
Man, ist das Gras mittlerweile hoch! Aber seht selbst!

Suchbild: wo ist der Hund?

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Ganz schön hoch das Gras!!

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Huch, da isser ja 😉 Los, Frauchen, wirf schon meinen Ball!!

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Und wollt ihr jetzt mal sehen, wie elegant ich durch das hohe Gras hüpfe? Wie ein junger Hüpfer!

Zwei Gesichter

Seit mehreren Wochen bekommt Frauchen beim Abholen in der Huta oft zu hören, wie schlimm ich tagsüber wieder war. Die Menschinnen erzählen ihr dann, dass ich erstmal jeden Hund, er gebracht wird und in meine Gruppe kommt (die Gruppen sind eigentlich jeden Tag fast gleich), abpasse und ihn anspringe. Außerdem mische ich mich ein wenn andere spielen und werde dann richtig grantig. Manchmal besteige ich die anderen auch, egal ob Rüde oder Hündin.
Das geht so weit, dass die Menschinnen dazwischen gehen müssen, damit nichts passiert. Ich steigere mich da richtig rein und kriege meist dann gar nix mehr mit.
Andererseits gibt es auch viel Zeit, die ich da bin, wo ich einfach ganz normal mit den anderen spiele, so wie früher als ich noch klein war. 😉

Bei Frauchen bin ich ganz anders. Ich will zwar auch manchmal den Chef raushängen lassen, aber sie sagt mir dann, dass es das nicht gibt und gut ist es dann.
Wenn sie dabei ist bin ich auch immer nett zu anderen Hunden. Sie hat mich noch nie aggressiv auf andere losgehen sehen, es ist sogar eher andersrum. Die handvoll Male, die wir auf einen Hund getroffen sind, der mich groß angeknurrt hat, bin ich auf Abstand gegangen.
Hunde, die ich nicht kenne, beschwichtige ich wie „es sich gehört“.  Ob die Hunde dabei kastriert oder nicht sind wissen wir meist gar nicht, davon kann es also eigentlich auch nicht abhängen. In der Huta sind fast alle kastriert und die unkastrierten Rüden sind nicht in einer Gruppe zusammen.
Naja, Frauchen hat dann unsere Hundetrainerin auch mal gefragt, wie sie mich so einschätzt. Auf jeden Fall nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden hat sie gesagt. Es hört sich für sie so an, als hätte ich Stress. Stress wegen was? Stress dass ich meinen Status dort behalten will/muss oder auch erst bekommen will? Die Huta ist ja sozusagen mein zweites Zuhause, mein zweites Rudel, wo ich auch super gerne hingehe.

Was also tun? Die Menschinnen haben gesagt, ob Frauchen sich schonmal über meine Kastration Gedanken gemacht hat. Kastra..was? Gut, dass ich nicht weiß, was das ist. 😉

Natürlich hat sie das, schon bevor sie mich zu sich geholt hat, aber für sie gibt es momentan eigentlich keinen Grund das zu tun (beurteilt durch mein Verhalten während der Zeit, die sie mich hat) und ich bin gut so wie ich bin, sagt sie. Andererseits will sie natürlich nicht, dass mir oder einem anderen Hund dort mal was passiert, wenn mal zufällig keiner dazwischen gehen sollte.

Also hat Frauchen in den letzten Tagen ganz viel gelesen und mit anderen Menschen gesprochen. Eigentlich spricht alles gegen dieses komische Kastra…dings. Natürlich lässt sich das Verhalten in der Huta aber nicht ignorieren.

Die Hundetante meint, ich sollte von den Menschinnen in der Huta nicht nur aus der Situation geholt werden, sondern dann erstmal zur Ruhe gebracht werden. Ablegen, anbinden o.ä., da ist natürlich die Frage, was die dort leisten können sagt Frauchen. Die haben schließlich (je nach Tag und Uhrzeit) eine größere Hundegruppe zu beaufsichtigen. 5-10 Hunde im Schnitt. Im Sommer werden es eher noch mehr sein.

Zum Testen dieses komischen Kastra…dings kann die Tierärztin (mit der Frauchen auch schon gesprochen hat…ich musste mit, gab Leckerlis!!) mir so einen kleinen Chip unters Fell spritzen, der für ca. 6 Monate das Gleiche macht und man so sehen könnte, ob ich dann friedfertiger werde in der Huta.
Andererseits soll ich mich ja in der restlichen Zeit gar nicht ändern! Ggf. könnte sich ja auch etwas im negativen Sinne verändern. Das weiß man vorher nicht.

Für Frauchen ist das ganz klar eine Sache, die man mit Erziehung wegkriegen müsste. Außerdem bin ich ihr eigentlich noch zu jung dafür.
Die Frage ist eben nur, ob die Menschinnen dort das mit irgendwelchen noch zu definierenden Maßnahmen leisten können. Dass ich sehr konsequent erzogen werden muss, weiß Frauchen ja aus Erfahrung. *kicher*

Tja, wenn ich nur ein Raufbold wäre und es nicht teilweise schon in beißen ausarten würde, würde Frauchen einfach abwarten. Schließlich bin ich mit 11 Monaten mitten in der rüpeligen Hormonchaos-Pubertätsphase. Aber wenn mal mehr passiert?

Der einzige Hund, bei dem ich das anfangs genannte Verhalten mit dem Anspringen in Frauchens Anwesenheit an den Tag lege, ist Benni – unser Streuner aus der Nachbarschaft. Wenn wir den treffen mache ich das genau wie die Huta-Leute erzählen. Ihn anspringen, knurren. Frauchen ruft mich dann von ihm weg und dann sieht der Rest des Weges so aus

milbenni

wir ignorieren uns eigentlich beide. Spielen nicht, aber auch sonst passiert nix. Benni wird man für den Spaziergang dann auch erstmal nicht mehr los. Aber das ist eine andere Geschichte. 😉

So, ich weiß gar nicht, ob ich vielleicht irgendwas vergesse habe was Frauchen mir erzählt hat. Was meint ihr zu diesem Thema? Habt ihr vielleicht selbst Erfahrung mit so einem Verhalten?

Ansonsten waren wir heute noch im Wald, ich durfte wieder offline laufen und war auch nur ein Mal nicht brav, als ich nämlich Frauchen eine Maus gebracht habe. Die wollte sie gar nicht haben. Pöh!

In der Hundeschule heute Nachmittag war ich ein kleiner Streber und bin Frauchen kaum von der Seite gewichen. Das gab vielleicht ein dickes Lob von der Hundetrainerin! Für Frauchen UND für mich, weil wir das so toll machen. 🙂 Danach musste ich aber erstmal fast 2 Stunden schlafen. *schnarch*

Hattet ihr auch alle so einen tollen Samstag?

Wuff,
Milow

Letztes Agilitytraining vor…

…unserem Miniturnier nächste Woche.

Hui, ein bißchen aufgeregt bin ich ja doch. Wir sind jetzt ja gerade mal etwas über einen Monat dabei und Frauchen meint mit mir ist es durchwachsen. *hihi*

Gestern war ich am Anfang anscheinend wieder so hibbelig, dass ich nicht ruhig sitzenbleiben wollte. Ich bin immer schon losgeflitzt, bevor Frauchen mich abgerufen hat. Naja, ich musste dann zweimal aufhören und wen anders vorlassen.
Zum Schluss klappte es dann ganz gut und ich bin super über die Hürden und durch den Tunnel geflitzt.

Abgesehen von den Übungen ist das Warten zwischendurch, wenn die anderen dran sind, auch gut für mich, denn ich muss ruhiges sitzen und liegenbleiben lernen sagt die Hundeschultante. Von mir aus.

Nächste Woche am Feiertag ist bei uns im Hundesportverein ein kleines Fun Turnier der Agility Gruppen. Für uns wurde wohl auch etwas Leichtes ausgedacht. Ich bin gespannt und Frauchen bestimmt auch schon. Sie hat auch versprochen dann mal Bilder zu machen (bzw. von uns machen zu lassen).

 

Fleischfresser

Ja! Ich bin ein Fleischfresser und ich stehe dazu!

Frauchen barft mich ja seit ich noch ein kleiner Wutz war und mir schmeckt das ganz gut. Natürlich gibt es regelmäßig Obst, Gemüse und Co. dazu, damit das ganze auch ausgewogen ist. Ich fresse übrigens alles gern. 😉

Nun brachte die Trainerin im Hundeverein letztens mal Hundewurst mit. Unsere Menschen durften sich die Leckerlitaschen vollladen damit und los ging´s auf den Platz. (eigentlich hatte Frauchen mich ja von den Leckerlis beim Trainieren schon wieder entwöhnt *hihi*)

Und siehe da! Oh Wunder 😉 Alle Wuffis waren völlig hinter ihren Menschen her. Selbst ich, der beim Fuß gehen gerne mal links und rechts schaut oder die Nase ‚verbotenerweise‘ mal gen Boden richtet, schaute Frauchen so verbissen an, dass ich ihr fast Löcher in den Kopf geguckt hätte. *kicher*
Tatsächlich hätte da wohl eine Laterne meinen Weg kreuzen können und ich wäre voll dagegen gescheppert!

Auch andere Übungen klappten super.

Frauchen hat dann ein paar Tage später beim Jens einen Tipp zu einem Hundewurst-Dealer bekommen und dort für mich testweise mal Rinderfleischwurst bestellt. (mit allem, was Schweinefleisch enthält ist Frauchen nämlich sehr schissig, auch wenn die Wurst ja eigentlich durchgebrüht ist)

Jedenfalls brachte der Postbote nun ein Paket für mich mit ganz viel von dieser Wurst drin! Ganze 1,5kg in 10 kleinen „Würsten“ abgepackt.

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Hm, erstmal gucken was da so in dem Karton ist. Riecht schonmal gut!

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Kurz bevor ich das kleine Stückchen Wurst genüsslich schnabuliere.

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*liebguck* Gibt´s noch mehr??

Eigentlich soll ich die ja nur auf dem Hundeplatz und beim Agility bekommen, aber testen mussten wir sie natürlich direkt. Frauchen war neugierig und ich h-u-n-g-r-i-g!
Stiftung Hundetest bestätigt: superlecker für uns Hundis! 🙂

Anmerkung von Frauchen:
Die Bestellung war einfach und ging schnell. Witzigerweise wurde ich noch am selben Tag via Facebook über den baldigen Versand informiert. Das ist doch mal nett. 🙂
Ein kleines Manko, jetzt nicht sooo gravierend, wäre aber meiner Meinung nach, dass die Aufkleber für die Wurst lose dabeilagen. Ist ja an sich nicht tragisch, aber was ist, wenn man verschiedene Sorten Wurst bestellt hat (es gibt ja mindestens zwei Sorten)? Wie hält man die dann auseinander wenn keine Beschreibung draufsteht? Außerdem steht auf den Aufklebern dann leider auch nicht drauf, was es jetzt für Wurst ist, nur DASS es „Jackys Trainingswurst…“ ist.
Das wäre m.M.n. noch ein Verbesserungsvorschlag.
Auch war ich unsicher, wie ich diese Würste nun lagern muss, es war leider kein Hinweis dabei. Ich habe sie nun in den Kühlschrank getan, schadet sicherlich nicht.

Alles in allem würde ich sie Stand heute auf jeden Fall an alle weiterempfehlen, die für ihren Wuffi ein besonderes Leckerli für´s Training o.ä. suchen. Der Preis ist meiner Meinung nach auch ok. Wir werden die 10 Würste jetzt aufbrauchen (habe vorhin für die Hundeschule heute Abend eine halbe Wurst davon kleingeschnitten, 10 Stück sollten also für 20 Trainings reichen) und dann wohl nachordern. 😉

Also schaut doch  mal dort vorbei: Metzger Hundetrainingswurst