Browse Category

Stiftung Hundetest

Hund reist jetzt im Doppelhaus

…oder so ähnlich. 😉

Als feststand, dass Nova bei uns einziehen wird, habe ich mich daran gemacht eine neue Box für´s Auto zu suchen. Bisher fuhr Milow ja in einer Alubox von Trixie, mit der ich auch voll zufrieden war/bin. (wer an dieser Einzelbox Interesse hätte, gerne melden 😉 )

Allerdings finde ich, dass bei zwei Hunden auch jeder einen eigenen Bereich haben sollte. Gerade am Anfang, wenn Nova Milow wohl sicher das ein oder andere Mal auf die Nerven gehen wird. 😉 Sollten sie sich so super verstehen und ich würde denken, dass es für beide ok ist, könnte man die Trennwand in der Mitte immernoch rausnehmen, da sie mit nur einer Schraube befestigt ist.

Erstmal ein Bild, damit ihr wisst wovon ich rede

neue_autobox1

Da mein Auto keinen variablen Ladeboden hat (also der Kofferraum gute 10cm tiefer ist als die Ladekante) hatte ich schon bei der alten Box einen Aufbau darunter, sonst wäre nämlich die Tür der Box gar nicht aufgegangen. 😉 Dazu hatte ich mir einfach Styropor aus dem Baumarkt geholt.
Das habe ich diesmal auch wieder gemacht, aber diesmal auf ganzer Länge und Breite des Kofferaums 10cm hoch ausgelegt. Die Box an sich steht nochmal 10cm höher, damit die obersten 10cm oberhalb der Kopfstützen liegen und die Luft (sowohl warm als auch kalt) auch in der Box zirkulieren kann.
Außerdem kann ich im Rückspiegel sehen, ob Milow steht, sitzt oder liegt (dann sehe ich ihn nicht 😉 ).
Befestigt habe ich das ganze dann mit zwei Spanngurten. Ob das einem Überschlag stand halten würde weiß ich nicht, aber darauf spekuliere ich auch nicht. O.O

Die alte Box war sowohl in der Breite als auch in der Höhe etwas größer, allerdings nur 3-5cm jeweils. Wäre auch bei der neuen Box schöner gewesen, aber sie muss ja schließlich auch noch ins Auto passen. Die meisten Doppelboxen sind entweder 90cm breit oder 95cm (oder noch mehr). 95 passt zwar auf der Grundfläche bei mir auch, allerdings wird die Heckklappe ja nach oben hin etwas schmaler und da fehlen dann 1-2cm in der Breite. Also musste eine 90er Doppelbox her. So kann man an den Seiten noch etwas deponieren (Dummys, Handtuch etc.). Allerdings sind die „schmalen“ Doppelboxen auch irgendwie alle recht niedrig, nämlich knapp über 50cm. Natürlich sollen die Hunde darin nicht rumhüpfen können, aber ich gebe zu, ich hatte anfangs schon Bedenken.
Die waren allerdings schnell ausgeräumt, denn Milow kann super darin aufrecht sitzen und auch stehen.

neue_autobox3

Und auch die Breite reicht vollkommen zum sitzen und bequem liegen. Die Box ist knapp 70cm tief, genauso wie die Alte.

Ob für Nova die Abstände der Streben noch zu breit sind werden wir sehen. Im Zweifelsfall besorge ich mir dünnes Plexiglas, das kann man prima mit der Schere zuschneiden, und fädele es durch die Streben, damit sie nicht durchrutscht. 😉

Milow ist ja mittlerweile schon mehrmals in der Box gefahren und ich glaube ihm gefällt´s. Das, was mir super an ihr gefällt ist, dass sie absolut nicht klappert. Bei der alten habe ich mich exakt an die Anleitung beim Aufbau gehalten und trotzdem klapperte immer irgendwo was, so dass ich bestimmte Teile noch mit Klebeband fixiert hatte. Bei dieser klappert nichts. Beim Aufbau mussten allerdings auch nur die 4 Seitenteile, der Boden und die Decke zusammengeschraubt werden, alles andere war vormontiert.

Alles in allem bin ich also super zufrieden mit der Box, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, denn die Box kostet „nur“ 130€. 🙂

 

Die Hundemarke, die mehr kann

dogtap_logoWer kennt diesen Gedanken nicht? Der Hund läuft beim Spaziergang ohne Leine und sieht plötzlich etwas – zack, weg ist er! Die Ängste, die dann in einem hochkommen… puh!

Genau dieser Grund war es auch, dass es da jemanden gab, der sich das mit dem Dogtap ausgedacht hat.

Bisher

Milow trägt seit er klein ist eine Hundemarke am Halsband bzw. am Geschirr. Bisher waren es individualisierte Marken aus Plastik, da Plastik nicht klimpert. 😉
Seit Milow seine Schilddrüsenunterfunktion hat, hatte ich allerdings noch einen Wunsch mehr. Wie kriegt man zusätzlich zur Kontakttelefonnummer Infos dazu auf die Marke, dass der Hund regelmäßig Medikamente benötigt? Da gibt es im Handel kleine Täschchen, die man ans Halsband machen kann, wo man einen Zettel drin verstauen kann. Oder auch kleine Hülsenanhänger fürs Halsband. Aber beides ist nicht so wirklich wasserdicht und wird auch gerne mal verloren.

Das Neue

Dann bin ich durch Zufall auf Dogtap gestoßen und spontan wurde uns ein Dogtap Solid in leuchtendem hellgrün zum ausgiebigen Testen zur Verfügung gestellt. 🙂

dogtap05        dogtap03

Die Lieferung war superfix und ich habe mich direkt registriert und das Dogtap eingerichtet.
Hier seht ihr Milows Dogtap Profil (habe div. Nummern entfernt):

dogtap_bearb1

Wie funktioniert das?

Wenn er also verlorengehen würde und jemand ein NFC-fähiges Smartphone hat, braucht er nur nah an den Anhänger drangehen und schon wird ihm diese Profilseite angezeigt.
Genauso funktioniert es auch mit Abscannen des QR-Codes auf der Rückseite.

Als Ergebnis wird einem dann in beiden möglichen Varianten das Dogtap Profil (siehe oben) angezeigt.

dogtap04

Die Vorteile

Das Tolle am Dogtap ist, dass man wirklich viele Informationen zum Hund angeben kann.
Mehrere Kontaktnummern, Tierarztname und -adresse, Futterplan und -unverträglichkeiten, Medikamente oder sonstige Besonderheiten, besondere optische Kennzeichen…
Besonders praktisch finde ich das Prinzip auch für Hunde, die in eine Hundepension gehen. Schließlich brauchen die Mitarbeiter (oder im Falle eines Falles der Tierarzt) nur den Dogtap auszulesen und schon haben sie alle wichtigen Infos parat.
Das Dogtap ist aufgrund des anpassbaren Onlineprofils sehr flexibel. Man muss sich also keine neue Marke bestellen, wenn sich Handynummer oder Adresse mal ändern sollten.

Auf den Bildern seht ihr unsere Solid-Variante, die „stolze“ 11g wiegt, dafür aber auch einen stabilen Rahmen besitzt und 2 NFC Chips beheimatet. dogtao02
Die „normale“ Variante wiegt hingegen übrigens nur 3g. Beides sind also echte Fliegengewichte.

Das Dogtap hat jetzt in wenigen Wochen schon einiges mitgemacht, gerade bei dem Schnee- und Matschwetter. Ich habe es nur ab und an abgewischt und bis auf ein paar wenige kleine Kratzer sieht es aus wie neu.

Informationen zu Dogtap findet ihr übrigens auch auf Facebook.

Hände frei beim Gassi

Vielleicht kennt ihr das auch, die Zweibeiner wurschteln beim Gassigehen immer viel zu viel an der Leine herum (zumindest dort, wo Leine angesagt ist). Sie müssen dann die Leinenhand wechseln um sie in den Leckerlibeutel zu stecken und so weiter…

Da habe ich vor unserem Urlaub etwas Praktisches entdeckt und direkt mal für Frauchen bestellt. 😉 Nämlich das Bolleband, in der Variante Save to go.

P1000448Endlich hat das Zweibein die Hände frei beim Leinengassi und muss sich beim Save to go auch keine Gedanken machen, dass es sich irgendwie öffnen könnte. (was vielleicht in der Click to go-Version mit Druckknöpfen möglich wäre)

Abgesehen davon ist es auch ein echt schickes Accessoire, oder was meint ihr?

Aktivitätstracker für den Hund von heute

Frauchen läuft mit einem Fitnesstracker herum, liegt es da nicht nahe, dass der Hund auch so etwas hat? 😉

Wir haben das Tractive MOTION getestet und ich bin ziemlich begeistert von diesem sportlichen Gimmick. Natürlich braucht Hund sowas nicht zum Leben, aber Spaß macht es trotzdem.

Aber ganz langsam… Tractive bietet verschiedene Produkte an, eben z.B. das MOTION, mit dem man die Aktivität des Haustieres „messen“ kann. Es reagiert auf Bewegungen, zeichnet diese auf und stellt das Ergebnis dann graphisch als Übersicht und prozentual dar. Weiterhin gibt es noch GPS Tracker, falls man einen unternehmungslustigen Vierbeiner hat, der gerne mal ausbüxt. 😉

Entsprechende Smartphone Apps zu den Produkten gibt es natürlich auch und was ich besonders toll finde ist, dass gemeldete App-Problemchen ziemlich schnell behoben werden.

Naja, anfangen tut alles mit dem Auspacken. Milow findet Päckchen toll! 😉

paeckchen_tracHabe ihm natürlich beim Auspacken geholfen (ich mag Päckchen auch 😉 ) und dann ging´s gleich los mit dem MOTION.

Einmal am Halsband getragen

tractive_hboder auch am Geschirr

tractive_geschbeides ist möglich.
Das Tractive MOTION ist in einer Gummihülle verstaut und wir mit einem Clip befestigt. An der Befestigung könnte man vielleicht noch verbessern, denn gerade bei gepolsterten Halsbändern oder Geschirren ist es doch etwas frimelig anzubringen, klappt aber trotzdem problemlos. Nur an überbreiten oder sehr dick gepolsterten Halsbändern könnte es eventuell etwas knapp werden.

Es ist super leicht und der eingebaute Akku hielt bei uns etwa eine Woche. Anfangs habe ich versucht es mit meinem normalen USB-Stromadapter zu laden (also wo man das mitgelieferte USB Kabel anschließen kann), da erschien zwar auch die Ladeanzeige, aber nach einer halben Stunde war der Akku immernoch genauso leer wie zuvor. Mit einem anderen Adapter und am PC ließ es sich aber problemlos und recht fix aufladen.

Nach der Installation der App für das iPhone konnte ich es per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und somit wurden bei jeder Kopplung die Aktivitätsdaten von Milow in die App übertragen.

In der App gibt es verschiedene Ansichtsmöglichkeiten.
Zb die Tagesstatistik, die zeigt, zu welcher Uhrzeit der Hund wie stark aktiv war. Für mich war das echt interessant zu sehen, wie aktiv Milow so ist, wenn er mal alleine Zuhause ist.

Das hier war zb ein normaler Arbeitstag. Man sieht unseren Gassigang morgens, den kurzen Besuch des Gassifrauchens und dann unsere Nachmittagsrunde. Im Anschluss waren wir abends essen, da war es für ihn auch eher ruhig wie man sieht. 😉

 

aktivitaet_stundDie gesammelten knapp 5000 PetPoints sind auch nicht sooo schlecht. Anfangs schlägt die App 4000 als „Soll-Wert“ vor, den man täglich erreichen sollte, damit der Hund sich ausreichend bewegt hat. Dazu gibt es gleich noch eine schöne Übersicht.

Man kann sich die Daten auch pro Woche anzeigen lassen, das sieht dann zb so aus:

aktivitaet_tagMan kann im Nachhinein schön sehen, wann man mehr unterwegs war 😉
Am Donnerstag in der Woche war das MOTION morgens irgendwann leer und musste erstmal geladen werden. Danach habe ich es den Tag ganz vergessen, also ging es erst Freitag weiter. :-/
Der Sonntag war ein Couchtag, kann man auch gut an der Statistik sehen. 😉
Gesammelt hat Milow in dieser Woche fast 36.000 Pet Points, wow! 🙂 Das Gewicht habe ich nicht täglich kontrolliert, ich bin da nicht so fixiert, weil er eine super Figur hat. 😉

Was gibt es sonst noch für Übersichten?

Unter anderem eine Bestenliste. Einmal im Vergleich zu Freunden (habe keine mit Tractive MOTION) und eine Weltrangliste. Platz 92 gleich zu Anfang ist ja mal nicht so schlecht. 😉

bestenlisteAußerdem kann man wie bei meinem Fitnesstracker auch Badges (also Abzeichen) sammeln, wenn man bestimmte Ziele erreicht.

badgesAlles in allem meiner Meinung nach ein witziges Gadget. Vielleicht nicht ganz günstig, aber das ist ein Fitnesstracker für Menschen auch nicht.
Es ist auf jeden Fall echt interessant zu sehen, ob man jeden Tag gleich viel unterwegs ist und zu welchen Zeiten der Hund zb allein zuhaus aktiver ist und ob und wie unruhig er nachts evtl. durch die Gegend tapert.

Habt ihr auch schonmal drüber nachgedacht so einen Tracker für euren Hund anzuschaffen? Oder kanntet ihr sowas bisher noch gar nicht?

Testbericht Bumas Ultraleicht Maulkorb

Seit unserem Willkommens-Artikel für den tollen Bumas Ultraleicht sind mittlerweile etwas über 2 Wochen vergangen und daher möchten wir jetzt mal unsere bisherigen Erfahrungen mit euch teilen.

Milow war ja vorher schon an den „normalen“ Bumas gewöhnt. Der im Vergleich zum Ultraleichten in der gleichen Größe aber schon etwas mehr wiegt. 😉 Daher war der Leichte wohl auf einmal wieder etwas komisch, so dass wir mit der Gewöhnung wieder von vorne beginnen mussten.
Ich vermute, dass das daran lag, dass der Mauli nun wegen des geringen Gewichts beim Laufen etwas mehr auf der Nase wackelt. 😉

Da hieß es nun wieder den Mauli „schön machen“, also belohnen fürs Beschnuppern und Nase reinstecken. Die Phase hatten wir aber recht schnell geschafft und hielten uns dann etwas länger beim kurzen Tragen auf. Man kann beim Mauli-Training aber auch Spaß damit machen, also Bumas tragen mal anders 😉

Letztes Wochenende hatten wir den Bumas dann auch mal mit auf Stadttour in Hannover, das klappte schon ganz gut und wir haben (wieder mal) Aufsehen damit erregt.
Ich mag ja die Leute, die dann wenigstens fragen, warum der Hund den Mauli trägt und nicht nur gaffen oder ihren Hund schon fast panisch zu sich rufen, weil sie meinen nur böse, aggressive Hunde tragen einen Maulkorb.

Was kann ich über den Bumas Ultraleicht noch sagen?
Der erste Eindruck hat sich weiterhin bestätigt, mir gefällt dieser leichte Bumas sehr viel besser als der Normale. Zumindest als Fressschutz reicht er vollkommen aus und gerade kleinere Hunde tragen nicht so viel Gewicht auf der Nase mit sich herum.
Was auch super ist, zur allergrößten Not kann man sich den Bumas dank der Flexibilität auch mal schnell in die Tasche stecken.

Für mich ist das nun wirklich die optimale Alternative zu den ganzen Giftköderwarnungen. Man kann heutzutage nirgendwo mehr wirklich sicher davor sein und da lasse ich meinen gut daran gewöhnten Hund lieber einen schicken Mauli tragen, als ihn eventuell wegen soetwas zu verlieren. Und durch diesen super leichten Bumas wird Milow nun so wenig wie möglich dadurch „belastet“.

Noch ein paar Impressionen gefällig? 🙂

IMG_4077 IMG_4074 IMG_4073 IMG_4070 2015-05-20 13.57.10 2015-05-20 13.56.14 IMG_4082 IMG_4084 IMG_4097 2015-05-30 15.15.44

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss!

Wenn ihr euch einen Maulkorb für euren Hund besorgt, nehmt das Beratungsangebot des Bumas-Teams an oder fahrt zu einem Laden, der Bumas verkauft. Denn auch das Ausmessen des Hundes ist nicht so einfach wie es sich anhört, schließlich soll der Mauli hinterher auch richtig sitzen und den Hund nicht stören, weil er vielleicht zu eng oder zu kurz geraten ist.
Ganz wichtig ist auch, dass ihr genug Luft beim Umfang eintragt, damit Hundi hecheln kann! (auf einigen Fotos in diesem Beitrag kann man das bei Milow gut erkennen)
Ein gut sitzender und positiv aufgebauter Maulkorb stört oder behindert einen Hund in keinster Weise. Nehmt euch unbedingt diese Zeit, es zahlt sich hinterher aus, wenn der Hund beim Anblick des Maulis anfängt zu wedeln. 😉
Milow konnte damit nach seinen geliebten Mäusen buddeln und auch Leckerlies können mit etwas Übung gezielt an der Seite durchgesteckt werden. 😉
Nur die Menschen haben damit vielleicht ein Problem. Wird endlich Zeit mit diesen Vorurteilen aufzuhören!