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Gesundheit

Mädchenkram

Nova ist gerade mal 6 Monate alt und schon läufig. Huch, das ist aber früh, eben war die doch noch ein Baby?! O.O

Aber so ist die Natur. Schon vorletztes Wochenende fing es an, da dachte ich beim Betrachten ihrer Rückseite „hmmm, sieht etwas anders aus als sonst?!“, dachte aber immer dass ich mich eigentlich täuschen müsste.

Ein paar Tage später war es dann aber nicht mehr zu übersehen, es sah aus, als wären ihr nun doch Hoden gewachsen. 😀

Ich habe bisher ja keine Erfahrung mit Hündinnen gehabt, aber da hat mich mein Bauchgefühl die Tage vorher doch nicht getäuscht.

Ziemlich genau eine Woche nach meinen ersten Vermutungen fing Nova dann auch an zu bluten. Eigentlich dachte ich, dass ich damit noch etwas Zeit hätte, aber so bestellte ich dann direkt ein Läufigkeitshöschen und für die Zeit bis zur Lieferung bekam sie eine Babyunterhose in Größe 50 an. 😀

Die „Hundeunterhose“ ist aber doch um einiges praktischer, rutscht nämlich dank Kordelzug nicht. Süß, oder? 😉
imageBestellt habe ich sie über Ebay bei dogs-zone.de.

Milow war (und ist bis heute) ziemlich unbeeindruckt. Wenn es sich im Spiel mal ergibt, dass er ihr Hinterteil vor die Nase kriegt, schnüffelt er dran (wie vorher aber auch schon), aber nun doch etwas intensiver. Dann ist aber auch sofort wieder vorbei und alles geht normal weiter. Er riecht halt, dass da jetzt etwas anders ist, aber keiner von beiden ist bisher anders im Verhalten. Theoretisch müssen in ein paar Tagen die „heißen Tage“ anfangen, mal sehen wie es dann wird. 😉

Homöopathie beim Hund – alles Hokus Pokus?!

Uiui, ein provozierender Titel. 😉

Dies soll aber gar kein allgemeiner Artikel über Homöopathie bzw. Globulis werden. Auslöser für mich war Milows Leptospiroseimpfung Anfang dieser Woche.

Ich stehe dem Impfen ja etwas kritisch gegenüber (so viel wie nötig, so wenig wie möglich), aber was muss das muss.

So bekam Milow seinen Pieks und zusätzlich zum Pieks auch noch ein paar Zuckerperlen, aka Globuli. 😉

Schon vor längerer Zeit hatte unsere Tierheilpraktikerin uns zwei Mittelchen aufgeschrieben, die den Körper auf die Impfung vorbereiten sollen bzw. unterstützen sollen.

Daher bekam Milow am Tag vor der Impfung, am Tag der Impfung und am Tag danach jeweils 3 Globuli einer bestimmten Sorte. Ab dem 2. Tag nach der Impfung dann für eine Woche je 5 Globuli einer anderen Sorte täglich. image

Jetzt kann man sich natürlich fragen, woher man weiß, dass das Ganze auch was bringt. Tja, wissen kann ich es nicht. Ich weiß aber aus der Vergangenheit, dass er bei der letzten Tollwutimpfung (ich glaube da war er etwa 1,5 Jahre alt?!) am Abend des Impftages sehr matt war.
Zwar war dies vor ein paar Tagen nur die Leptospiroseimpfung, aber auch bei der letzten Tollwutimpfung (also etwa mit 4,5 Jahren) hatte ich es mit den Globuli schon genauso gemacht. Und zumindest da war er auch nach der Impfung ganz normal. Weder müder als sonst, noch bekam er Fieber o.ä., einfach ganz normal.

Ich denke schon, dass das mit den Globuli zuzuschreiben ist. 🙂

Auch ein perfektes Beispiel für die Wirksamkeit ist zb, wenn Milow mal übel ist. Er ist dann unruhig, will Gras fressen usw., ihr kennt das vielleicht. Da gebe ich ihm ebenfalls eine bestimmte Sorte Globuli und rund 10 Minuten später liegt ein entspannt schlafender Hund neben mir. Wie kann man da dann nicht an die Wirksamkeit glauben?! Hunde wissen schließlich nicht, was sie einem da grad von der Hand fressen bzw. ins Maul gesteckt bekommen.

Um noch zwei weitere Beispiele zu nennen, sowohl Milow als auch Nova haben schonmal etwas gegen eine allergische Reaktion bekommen. Bei Milow war es letztes Jahr am Strand, als er von einer Wespe gestochen wurde. Er hat kein Aufsehen darum gemacht, aber als wir kurz darauf zuhause waren, hatte er eine „dicke Schnauze“. Schon wenige Minuten nach der Globuli-Gabe konnte man zusehen, wie die Schwellung zurückging.

Bei Nova war es vor ein paar Wochen vermutlich ein Frosch/Kröte oder Froschlaich oder so. Jedenfalls war sie im Garten und als sie zu mir auf die Terrasse kam hatte sie Schaum vorm Maul. Im ersten Moment war es schon fast lustig, aber sie schäumte so vor sich hin, auch wenn sie anscheinend keine Schmerzen o.ä. hatte, gab ich ihr trotzdem die gleichen Globuli wie bei Milows Stich. Und siehe da! Schon wenige Minuten später verschwand der Schaum. Klasse Zeug. 😉

Wie ist das bei euch? Glaubt ihr auch an solchen ‚Hokus Pokus‘ und habt vielleicht auch schon Erfahrungen gemacht?

Einfach impfen?

Eigentlich schon Ende letzten Jahres stand bei Milow die Impfung von Staupe, Hepatitis und Parvovirose an. Tollwut und Leptospirose hatten wir bereits vorher erledigt, weil ich -wenn- nicht alles auf einmal impfen wollte.
Für Tollwut gibt es gewisse Gründe (zb Urlaub im Ausland oder Turniere im Hundesportverein), die es erforderlich machen und für Lepto, weil es in unserer Gegend aktuell solche Fälle gegeben hat.

Ich bin zwar nicht dafür einfach alles stumpf zu impfen, aber andererseits schon das, was nötig ist. In der näheren Umgebung gab es auch Staupefälle bei Füchsen und da wir uns oft in Feld und Wald aufhalten, gehört Staupe bei mir ins Impfprogramm. Auch Parvovirose gehört zu den Sachen, die ich bei Bedarf impfen würde.

Bei Bedarf heißt, wenn die Impfung notwendig ist. Über die „Haltbarkeit“ einer Impfung wird ja viel diskutiert, das möchte ich hier nicht weiter aufgreifen. Jedenfalls ist es sehr gut möglich, dass ein korrekt grundimmunisierter Hund einen längeren Impfschutz hat, als die vom Hersteller angegebene Anzahl Jahre.

Nun gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit den Impfschutz per Blutuntersuchung zu bestimmen. Die Möglichkeit das Ganze ins Labor einzuschicken gibt es auch, was aber noch teurer ist.
Der verfügbare Schnelltest kann direkt in der Tierarztpraxis durchgeführt werden. „Schnelltest“ ist allerdings relativ, denn schon der Hersteller gibt eine Bearbeitungszeit von 35 Minuten an, realistisch sind eher noch einige Minuten mehr.

impftitertest16
So sieht dann das Ergebnis aus. (das Bild wurde uns netterweise von unserer TÄ zur Verfügung gestellt)

Nun ist die Frage, ob sich das Ganze lohnt. Bei Milow war es zum Beispiel so, dass laut Test kein ausreichender Impfschutz mehr gegen Parvovirose besteht, gegen Hepatitis und Staupe aber sehr wohl. Wir werden also impfen müssen, glücklicherweise gibt es den Parvo-Impfstoff als Einzelimpfstoff.
Wären Hepatitis oder Staupe fällig gewesen, hätte man allerdings die 3er Kombi nehmen MÜSSEN, da diese beiden Stoffe zwar einzeln vorhanden aber nicht in Deutschland zugelassen sind.
Letztlich bezahle ich jetzt also doppelt, nämlich den Titertest UND die Impfung. Das ist blöd und einerseits schade ums Geld (einfach stumpf alles zu impfen wäre übrigens billiger gewesen!), andererseits hätte ich eigentlich erwartet, dass keine Impfung notwendig ist und somit hätte ich NUR den Titertest bezahlt. Ist jetzt halt dumm gelaufen, aber immerhin wird Milows Körper jetzt nur mit einem Impfstoff belastet. Ich finde das ist doch auch schon sehr positiv!

Die Frage, die ich mir dabei stelle ist eher, wie das jetzt zukünftig weitergeht. Schließlich müsste man den Titer regelmäßig überprüfen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Aber in welchem Abstand, damit man merkt, wann ggf. zb der Staupetiter irgendwann zu niedrig wird?

Andererseits hat man auch beim einfach alles impfen nie die Gewissheit, dass der Impfschutz wirklich greift, nur weil der Hund die Spritze regelmäßig bekommen hat.

Ein weiter Punkt ist, wenn ein Hund einen Nachweis über die gültige Impfung im Impfpass benötigt. Eine Kopie des Titertest-Ergebnisses wird da wohl kaum als Ersatz akzeptiert werden. Für Huta-Hunde also vielleicht nicht das Mittel der Wahl.

Tja, impfen ist wirklich ein schwieriges Thema, wenn mal mal angefangen hat sich darüber Gedanken zu machen. 😉

Wie handhabt ihr das? Einfach alles impfen oder steht ihr dem Ganzen auch ein bißchen kritischer gegenüber?

Böse Viecher: Giardien

Milow wurde in seinen bald 4 einhalb Lebensjahren von mir 2 mal entwurmt, wobei das ganz am Anfang war und leider noch in Unwissenheit. Danach haben wir angefangen zu barfen und ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt. Auch das Wurmkuren eben nicht präventiv gegeben werden können.

So lange hatten wir also Ruhe vor irgendwelchen Darmparasiten. Aber irgendwann ist immer das erste Mal und wie das bei uns irgendwie so ist…dann gleich richtig. 😉 🙁

Nachdem ich schon seit einiger Zeit gegrübelt habe, was die Ursache für Milows teilweise etwas matschigen Kot sein könnte, habe ich bei der aktuellen Kotprobe mal mit auf Giardien untersuchen lassen. Und siehe da: Bingo!

Bisher hatte ich schon beobachtet, ob es am Futter liegen könnte, aber dafür war es zu unregelmäßig. Als nächstes hatte ich die Schilddrüsenmedis in Verdacht. Wir sind ganz gut eingestellt, Überdosierung konnte ich ausschließen, aber vielleicht verträgt er einen anderen Bestandteil speziell des flüssigen Mittels nicht? Der Matsch-Kot trat wenn dann eher nachmittags auf.

Naja, nun wissen wir höchstwahrscheinlich wovon es kommt und können was tun. Der Tierarzt stellte zwei Möglichkeiten dar. Panacur, was aber eigentlich eher ein Wurmmittel ist, was zusätzlich auch etwas gegen Giardien wirkt. Die Erfolgsquote ist wohl nicht extrem hoch. Oder aber Metronidazol (ich hoffe ich habe mich nicht verschrieben; ein Antibiotikum), was natürlich gleich wieder ein Hammer ist. Weiterlesen!

Homöopathische Hausapotheke für Hunde

Auch wenn wir Hundis ja genauso wenig gern krank werden wie ihr Zweibeiner, irgendwann erwischt es jederhund mal. Und sei es nur Magen-Darm oder sowas. *bärks*

Schon als ich noch ein kleiner Wuffi war hat mein Frauchen angefangen kleine Fläschchen zu sammeln. Da kommen dann im Fall der Fälle kleine Kügelchen raus, die lecke ich immernoch gern von ihrer Hand runter.

Ok, Frauchen sagt gerade, ich soll euch aufklären und sagen, dass das Globuli mit homöop…was? homöopathischen Sachen drin sind.
Ist mir aber echt egal, denn die schmecken schön süß 😉

Frauchen meint, die helfen auch. Zum Beispiel gegen Bauchweh, Übelkeit, Bindehautentzündung und und und. Diese drei waren die, die mich -wenn dann- geplagt haben.

Es gibt da noch Globulis, die eine Impfung begleiten können, damit diese vom Körper besser verarbeitet werden kann. Oder zur Entgiftung des Körpers, bei Insektenstichen … ach da gibt es noch gaaaaanz viele Einsatzmöglichkeiten.

Frauchen da also noch einige andere Fläschchen gehabt. Weil die auf Dauer doch die „Hundeschublade“ in der Küche gut gefüllt haben und unser Urlaub bevorsteht, wollte sie eine kleine Hundeapotheke für Zuhause und unterwegs zusammenstellen.

Also hat sie bei einer Onlineapotheke ein Etui extra für so kleine Glasröhrchen bestellt und einige Röhrchen gleich dazu.

Das ganze sieht dann so aus:

das leere Etui
das leere Etui
Die Schachtel mit den Globuli-Röhrchen
Die Schachtel mit den Globuli-Röhrchen
das gefüllte Etui
das gefüllte Etui

Dieses kleine Schätzchen wird uns also in den Urlaub begleiten, natürlich in der Hoffnung, dass wir es nicht brauchen. 😉

Außerdem befindet sich in meiner Reiseapotheke noch Traumeel, eine Wundsalbe und weil ich schnell Probleme mit Sand in den Augen bekomme auch Euphrasia Augentropfen. Eine Babysocke (als Pfotenschutz) und ein elastischer Verband, eine Pinzette (eine ganze Spitze, zb zum Zecken entfernen), eine kleine Schere und die Krallenschere (falls ich mir eine an-/ausreiße).

Was natürlich bei einer Reise auch immer dazugehören sollte, ist die Tel.Nr. und Adresse des nächsten Tierarztes. Für den Fall der Fälle.

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