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Neues Lieblingsteil

Seitdem Nova bei uns ist, habe ich etwas an meinen Prinzipien gearbeitet. 😉

Klingt schlimmer als es ist. Bisher war es halt so, Milow sollte an der kurzen Leine normal neben mir laufen. Nicht mehr als etwa eine Kopflänge vor mir, sondern neben oder etwas hinter mir. An der kurzen Leine bewegen wir uns von A nach B, also kein dauerndes Stehenbleiben zum Schnüffeln. Bei großem Ablenkungspotential hatte er da manchmal etwas mit der Selbstbeherrschung zu kämpfen. 😉

Nun ist das mit zwei Hunden nicht einfacher.

Also haben wir jetzt ein neues Abkommen (was mit beiden einzeln und auch zusammen geübt wird).

Kurze Leine am Geschirr: es darf in Maßen geschnüffelt werden (wenn wir mal eine Gassirunde so machen müssen, weil es zb in der Stadt nicht anders geht), Leine darf aber nicht auf Spannung sein.

Leine am Halsband bedeutet: kein Schnüffeln, wir gehen von A nach B und die Hunde laufen direkt neben mir.

Und a propos Leine, ich habe da ein neues Lieblingsteil, bzw. zwei, da beide Hunde eine neue Leine bekommen haben. Nova in orange, passend zum Halsband und bald-passenden orangen Annyx Geschirr und Milow eine in türkis.

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Es ist 6mm rundgenähtes Leder mit kleinen Karabinern – das ist mir seeeeehhhr wichtig, denn ich hasse nichts mehr, als einen dicken Karabiner, der am schlanken Hundehals anschlägt (oder auch auf dem Rücken).

Was auch gut ist, dass der zweite Karabiner (es ist eine verstellbare Leine, weil ich sie mir zum Laufen auch mal gerne umhänge) weiter oben angesetzt ist, siehe unteres Bild. So schlagen nicht sogar zwei Karabiner an Brust oder Rücken. 🙂

Die Leine ist sehr leicht und liegt gut in der Hand, außerdem sieht sie schick aus. Es gibt sie auch in noch viel mehr bunten Farben.

Wer auch so eine haben möchte sucht am besten bei Ebay mal nach „Rundlederleine“, da ich es sinnlos finde hier einen Ebay-Link einzubauen, der dann in ein paar Tagen nicht mehr funktioniert.

Wieviel Schlaf braucht ein junger Hund?

Da nun schon von verschiedenen Leuten mal Kommentare kamen, dass Nova doch wirklich genug schlafen würde, möchte ich hier nochmal was über das Ruhebedürfnis gerade von jungen Hunden schreiben.

Nova ist jetzt 6 Monate alt, also noch nicht erwachsen. Tagsüber geht sie in die HuTa während ich arbeite.

Bei mir gibt es Ruhepflichten und das sind auf jeden Fall etwa 30-60 Minuten nach dem Fressen. Zwar gibt es vermutlich vergleichsweise wenige Terrier mit Magendrehung (außerdem passiert das genauso mit leerem Magen), aber ich will es nicht herausfordern und auch wir Menschen toben nach dem Essen normalerweise nicht gleich wieder durch die Gegend. 😉

Ansonsten sieht es bei uns unter der Woche bis auf nachmittags immer ähnlich aus. Morgens nach dem Aufstehen kurz in den Garten und während ich mich fertig mache, pofen die beiden wieder. Dann geht es los zum Gassi und im Anschluss gibt´s Frühstück. Gestärkt geht es dann in die HuTa und nach einer Begrüßungsrunde dort geht es für Nova erstmal wieder in die Box zum Ausruhen. Dort sieht der Tag dann ähnlich aus. Nova hat „Freilauf“ mit den Hundegruppen und macht Pausen entweder in der Box oder in der Gruppe.

Nach Feierabend gehen wir dann entweder zu dritt oder abwechselnd zu zweit eine größere Runde. Wenn es für Milow zum RO Training oder Mantrailing geht, kommt Nova natürlich mit. Abends wird dann (je nach Nachmittagsprogramm) mit beiden einzeln oder auch zusammen noch etwas gespielt, getrickst oder geübt. Wenn es früh „Abendbrot“ gab, passiert das dann nach der Fress-Ruhe, wenn es spät Fressi gab, dann wird meist nur noch etwas auf dem Sofa ausgeruht bevor es ins Bett geht.

Am Wochenende sieht das natürlich anders aus.

Wenn wir einen besonders langen/aufregenden Tag hatten, wird am nächsten Tag aber auch mal nichts Besonderes außer kleinen Pipirunden gemacht.

Lange Rede… ich schätze, dass Nova zwischen Aufstehen morgens und zu Bett gehen abends (ca. 17 Std.) etwa 6-8 Stunden hat, wo sie irgendwie „auf Achse“ ist.  (theoretisch könnte man die Fahrzeiten im Auto noch davon abziehen, ca 1 Std.)
Morgens 30-45 Min., in der HuTa unterschiedlich im Schnitt vielleicht 2-3 Stunden, nachmittags/abends inkl. Wegezeit nochmal 3 Stunden.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sie täglich etwa 16 Stunden mit Schlafen/Dösen verbringt, davon etwa die Hälfte nachts.

Ich finde nicht, dass das zuviel Schlaf ist – eher im Gegenteil! Deswegen versuche ich auch zwischendrin immer wieder Ruhephasen einzubauen (zb zusammen auf der Terrasse sitzen und mal nichts machen, kein rumstromern im Garten o.ä.), weil ich in anderen Situationen merke, dass sie zu überdreht ist und nicht runterkommt.

Im Schlaf verarbeitet hund schließlich das Erlebte und ausgeschlafen lernt es sich außerdem auch besser. Wer von uns Menschen kennt das nicht. 😉
Meiner Meinung nach sollten junge Hunde vor allem Ruhe lernen, denn Energie haben sie allemal genug. 😀

Genauso wie beim Gassigehen (da heißt es ja 5 Min. pro Lebensmonat) gibt es auch für das Ruhebedürfnis Werte, an denen man sich grob orientieren kann. Da heißt es nämlich dass ausgewachsene Hunde etwa 17-20 Stunden am Tag schlafen bzw. ruhen und Welpen sowie ältere/kranke Tiere etwa 20-22 Stunden am Tag.

Eins ist klar, in welchen Alltag lässt sich sowas denn integrieren mit 20-22 Stunden Ruhe?! Und ich finde es auch nochmal schwieriger, wenn man einen älteren Hund dazu hat, der auch seine Zeit einfordert. Denn wenn ich mal mit Milow alleine spiele oder trickse ist das für Nova zwar eine Auszeit, aber keine Ruhezeit. Als Milow damals Einzelwelpe bei mir war, war das mit den Ruhezeiten einfacher zu gestalten, weil nicht so viel Ablenkung da war.
Wahrscheinlich wäre das einfacher, wenn es zwei Menschen im Haushalt wären, aber dem ist nun mal nicht so und wir machen das Beste draus.

Man merkt es der kleinen Maus aber auch an, wenn sie „drüber“ ist. Ähnlich wie bei kleinen Kindern wird sie dann überdreht, fängt manchmal wieder an in Hände und Füße zu zwicken. Das ist der Zeitpunkt, wo sie dann auch mal eine Pause in der Box oder im „Welpenknast“ macht. Und siehe da, meist sind nach 1-2 Minuten die Augen zu. Außerdem werden ihre Lidränder rötlicher, wenn sie müde ist.

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Hier und hier nochmal zwei Artikel, wenn ihr mehr darüber lesen wollt.

Habt ihr auch schon mal drauf geachtet, wieviel Ruhe eure Fellnasen eigentlich am Tag so bekommen?

Wir klären auf

Seit Nova bei uns wohnt, werden wir dauernd angesprochen. Zuletzt heute nach dem Einkaufen.

Wir haben im Auto gewartet, denn es hatte viel geregnet, die Sonne schien nicht und es war sogar richtig kalt draußen.

Jedenfalls verstaute Frauchen gerade alles im Auto als ein Pärchen an unserem Kofferraum stehenblieb und halblaut sagte „ooohhhh, das sind ja sogar zwei!“ Wir kennen das mittlerweile ja schon und waren ruhig bis gelangweilt. Nova finden natürlich immer alle „süüüüüüüß“ und wenn Frauchen dann sagt, dass die Kleene es faustdick hinter den Ohren hat, können sie es meist nicht glauben. Haha, wenn die wüssten!!!

Ich gebe mich auch immer von meiner besten Seite und ignoriere alle Fremden. Mache mir da ja nichts draus.

Nunja, Frauchen muss dann immer ganz viele Fragen beantworten

  • was für eine Rasse ist denn das?
  • sind die verwandt?      alternativ auch mit Blick zu mir
  • ist das die Mutter?
  • wie alt sind die beiden denn?
  • die brauchen sicher viel Beschäftigung?
  • was kostet so ein Hund?       und alternativ:
  • was kostet so ein Hund im Monat?
  • sind die vom Züchter?
  • werden die noch größer?
  • sind die immer so brav?

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Teilweise stehen wir mehrere Minuten dumm in der Gegend rum, während das Frauchen den Leuten erklärt was ein Parson Russell Terrier ist und so weiter. Vooooolll spannend. *gähn*

Dass ein Mensch mit zwei Hunden recht entspannt durch die Gegend läuft scheint auch eher nicht die Regel zu sein, denn auch da werden wir hin und wieder angesprochen, Fragen ähnlich wie oben.

So nervig wie das manchmal sein kann dauernd das gleiche zu erzählen, die meisten Leute sind ja freundlich und wirklich interessiert und dann macht das Frauchen das auch gerne (und wie schauen in der Zeit nett drein 😉 ). Schließlich macht sie einerseits etwas Werbung für die Rasse, aber klärt auch auf, dass wir mit stundenlang Ball spielen am Tag nicht ausgelastet sind und wie man das sinnvoll gestalten kann – damit man so entspannte Hunde kriegt wie wir es sind. *brustschwell*

Naja, dass wir Jagdhunde sind verschweigt Frauchen natürlich auch nicht. 😉

Werdet ihr auch ab und zu auf der Straße angesprochen?

 

Unser Naschgarten

Ich liiieeebe ja den Sommer! Hund kann viel draußen sein, sich im Gras wälzen und in der Sonne rumliegen.

Was aber auch toll ist am Sommer, dass alle gepflanzten Naschis nach und nach reif und erntebereit sind.

Vor ein paar Wochen haben wir jeden Tag Erdbeeren genascht (ja, ich pflücke mir die auch ganz vorsichtig selbst!), dann kamen die Kirschen (die wir vom Boden aufsammeln und samt Kernen fressen *ähem*), seit kurzem naschen Frauchen und Nova immer Stachelbeeren (vor allem die Roten) und nun können wir unsere leckeren Möhrchen anfangen zu ernten.

Das habe ich ja im alten Garten schon immer gerne gemacht, mir meinem Möhren selbst auszubuddeln. 🙂 Frauchen sagt dann „Geh Möhrchen buddeln“ und ich darf dann immer eine ausbuddeln, meist zeigt sie mir auch eine, die schon schön groß ist. Nach dem Buddeln renn ich damit erstmal stolz durch den Garten und dann suche ich mir eine schöne Stelle zum Verspeisen. 🙂 <3

Sachen, die wir nicht selbst pflücken dürfen sind Zucchinis, Bohnen, Radieschen, Sellerie und Kohlrabi. 😉 Macht aber nix. 😉

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Hmmm, von Frauchen mit Stachelbeeren füttern lassen 😉
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Lecker Möhre!
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Ich zeige Nova wie man eine Möhre erntet. 😉

Habt ihr auch einen Garten und dürft selbst was naschen gehen?

Gut, dass wir so cool sind

Heute ist ja mal wieder eine Hitze gewesen, puh! Bei euch auch?

Ich mag das ja, wenn es warm ist. Da kann man schön planschen gehen. Aber wenns so schwülwarm ist, ruh ich mich lieber viel aus.

Daher waren wir heute morgen relativ früh eine Runde im Feld, aber auch da war es schon echt warm. Anschließend haben wir Opa besucht und die Menschen haben dort im Garten gewerkelt, während Nova und ich eigentlich nebendran auf unserer Decke bleiben sollten. Wir haben aber viel lieber im Beet gelegen. 😉

Wir wurden auch wieder richtig verwöhnt. Erst gab es leckere Wassermelone und beim Grillen haben wir immerhin etwas vom Baguette abbekommen. Ansonsten haben wir gechillt.

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Auf dem Rückweg wollte Frauchen dann noch in der Eilenriede spazieren gehen, wenn wir schonmal dort in der Nähe sind. Immerhin war es dort schattig und nicht ganz so warm. 🙂
Und dann kam´s! Frauchens glorreiche Idee (wie so oft *kicher*), wir könnten doch kurz zur Lister Meile rüberlaufen und dort ein Eis essen. Prinzipiell eine gute Idee, also gings in die Richtung weiter. Natürlich an der Straße immer schön auf der Schattenseite.
Kaum biegen wir um die Ecke in die Lister Meile… Schock schwere Not! Da haben wir ja genau den richtigen Tag erwischt: es ist Lister Meilenfest. 😀 ALLES voller Menschen, Musik, Fressbuden usw.

Frauchen hat kurz überlegt wieder umzudrehen, aber sie ist halt doch irgendwie ein Terrier: wenn sie sich etwas in den dicken Kopf gesetzt hat, will sie das auch durchziehen. Und diesmal wollte sie halt ein Eis. 😉

Nova war eh schon im Rucksack und ich bin da ja cool und latsche neben Frauchen durch die Menschenmenge. Das einzige, was mich da aus der Ruhe bringt 😉 sind Essensreste auf dem Boden. *yammi*

Nachdem wir uns ein paar Minuten durch die Menschenmenge gekämpft haben, war die Eisdiele dann erreicht. Juhu! Einmal Erdbeer und Stracciatella, das mögen wir am Liebsten. 🙂

Danach haben wir uns dann nebendran in den Schatten gestellt und erstmal Frauchen beim Eis schlecken hypnotisiert. War erfolgreich, sie hat zum Schluss mit uns geteilt <3

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Danach gings dann noch ein Stück durch die Menge zurück, diesmal mit Nova ebenfalls auf dem Boden an der Leine. Sie hat das super gemacht, ist nämlich schön hinter Frauchen gelaufen und war so geschützt. 🙂

Wir waren alle froh, als wir zurück in der Eilenriede waren 😉 und zu meiner „Begeisterung“ hat uns dann eine junge Familie mit Babymensch angesprochen, ob sie mal streicheln dürften. Frauchen hat dann erklärt, dass ich das nicht so mag, aber Nova dafür um so mehr. 😉 Also hat Frauchen mich abgesetzt und Nova durfte den Zwerg begrüßen, der hat sich genauso gefreut. 😉 Und obwohl das neben mir stattfand, hab ich nicht ein einziges Mal gewufft. Ihr wisst schon, kleine Menschen sind mir ja meist nicht so geheuer. Aber diesmal hab ich mir gedacht, wenn der einen von uns auffrisst, dann Nova – und ich bin in Sicherheit. 😉

Frauchen hat uns dann noch ein paar den Minidummy versteckt, ansonsten war es ein ruhiger Spaziergang zurück zum Auto. Weil es so warm war, durften wir auf dem Rückweg illegalerweise beide vorne sitzen, denn hinten in der Box im Kofferraum wurde es gar nicht mehr richtig kühl trotz Klimaanlage (Frauchen hat da ein Thermometer angebracht und hatte sich auf dem Weg zur Eilenriede schon Sorgen gemacht – die ist da ja sehr kleinlich!).

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Zuhause angekommen waren wir wieder etwas ausgeruht und haben noch ein bißchen im Garten rumgekaspert. Nova hat jetzt entdeckt, dass im Erdbeerbeet Erdbeeren wachsen (die sie sehr gerne mag, bereits mehrmal mit gekauften getestet) und Frauchen konnte sie nur knapp davon abhalten die erste vom Strauch zu  naschen. 😉

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Das gleiche auch nebenan am Stachelbeerstrauch, da hat sie sich tatsächlich eine abgepflückt und mit auf unsere Outdoor-Couch genommen. Nach gründlicher Untersuchung hat sie dann aber beschlossen, dass Frauchen doch Recht hat und die noch nicht reif sind. 😉

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Wir wurden beide auch noch direkt etwas übergetrimmt (wenn Frauchen zuviel Zeit hat, pfffftttt!) und ich war natürlich bei dem Wetter noch in unserem Pool planschen. Nova hat das noch nicht ganz verstanden und nutzt den meist nur als überdimensional großen Wassernapf. 😀

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Achja und kurz alleine das Zuhause hüten mussten wir auch noch. Frauchen wollte noch was einkaufen und im Auto ist es natürlich zu warm für uns. Aber alles kein Problem, wir waren super brav. 🙂

Ich wuff euch, bin ich froh, wenn Frauchen Montag wieder arbeiten muss. Wochenenden sind ja so anstrengend. 😉