Homöopathie beim Hund – alles Hokus Pokus?!

Uiui, ein provozierender Titel. 😉

Dies soll aber gar kein allgemeiner Artikel über Homöopathie bzw. Globulis werden. Auslöser für mich war Milows Leptospiroseimpfung Anfang dieser Woche.

Ich stehe dem Impfen ja etwas kritisch gegenüber (so viel wie nötig, so wenig wie möglich), aber was muss das muss.

So bekam Milow seinen Pieks und zusätzlich zum Pieks auch noch ein paar Zuckerperlen, aka Globuli. 😉

Schon vor längerer Zeit hatte unsere Tierheilpraktikerin uns zwei Mittelchen aufgeschrieben, die den Körper auf die Impfung vorbereiten sollen bzw. unterstützen sollen.

Daher bekam Milow am Tag vor der Impfung, am Tag der Impfung und am Tag danach jeweils 3 Globuli einer bestimmten Sorte. Ab dem 2. Tag nach der Impfung dann für eine Woche je 5 Globuli einer anderen Sorte täglich. image

Jetzt kann man sich natürlich fragen, woher man weiß, dass das Ganze auch was bringt. Tja, wissen kann ich es nicht. Ich weiß aber aus der Vergangenheit, dass er bei der letzten Tollwutimpfung (ich glaube da war er etwa 1,5 Jahre alt?!) am Abend des Impftages sehr matt war.
Zwar war dies vor ein paar Tagen nur die Leptospiroseimpfung, aber auch bei der letzten Tollwutimpfung (also etwa mit 4,5 Jahren) hatte ich es mit den Globuli schon genauso gemacht. Und zumindest da war er auch nach der Impfung ganz normal. Weder müder als sonst, noch bekam er Fieber o.ä., einfach ganz normal.

Ich denke schon, dass das mit den Globuli zuzuschreiben ist. 🙂

Auch ein perfektes Beispiel für die Wirksamkeit ist zb, wenn Milow mal übel ist. Er ist dann unruhig, will Gras fressen usw., ihr kennt das vielleicht. Da gebe ich ihm ebenfalls eine bestimmte Sorte Globuli und rund 10 Minuten später liegt ein entspannt schlafender Hund neben mir. Wie kann man da dann nicht an die Wirksamkeit glauben?! Hunde wissen schließlich nicht, was sie einem da grad von der Hand fressen bzw. ins Maul gesteckt bekommen.

Um noch zwei weitere Beispiele zu nennen, sowohl Milow als auch Nova haben schonmal etwas gegen eine allergische Reaktion bekommen. Bei Milow war es letztes Jahr am Strand, als er von einer Wespe gestochen wurde. Er hat kein Aufsehen darum gemacht, aber als wir kurz darauf zuhause waren, hatte er eine „dicke Schnauze“. Schon wenige Minuten nach der Globuli-Gabe konnte man zusehen, wie die Schwellung zurückging.

Bei Nova war es vor ein paar Wochen vermutlich ein Frosch/Kröte oder Froschlaich oder so. Jedenfalls war sie im Garten und als sie zu mir auf die Terrasse kam hatte sie Schaum vorm Maul. Im ersten Moment war es schon fast lustig, aber sie schäumte so vor sich hin, auch wenn sie anscheinend keine Schmerzen o.ä. hatte, gab ich ihr trotzdem die gleichen Globuli wie bei Milows Stich. Und siehe da! Schon wenige Minuten später verschwand der Schaum. Klasse Zeug. 😉

Wie ist das bei euch? Glaubt ihr auch an solchen ‚Hokus Pokus‘ und habt vielleicht auch schon Erfahrungen gemacht?

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