Hundehaltung ohne Garten?

In der Dogblogger Facebookgruppe habe ich einen Beitrag zum Thema Hund und Garten gelesen und möchte auch meinen Senf dazugeben. 😉

Als ich Milow zu mir geholt habe, war es für mich absolut kein Problem, dass ich in einer Wohnung nur mit Balkon gewohnt habe. Schließlich hat man auf dem Land immer irgendwas Grünes in Reichweite- in der Stadt mag das schon anders aussehen.

Natürlich wäre es gerade in der Anfangszeit (Thema Stubenreinheit) leichter gewesen den Hund mal schnell in den Garten zu lassen und nicht in einer 3-geschossigen Maisonette Wohnung zu wohnen, aber gehen tut alles!

Allerdings war dann recht schnell der Wunsch nach einer 1-geschossigen Wohnung da, weil es für einen Hund schon blöd ist, wenn auf jeder Etage ein Raum ist und dazwischen wunderschöne offene Treppen. 😉

Ich wurde dann bald fündig und so ist Milow mit einem knappen halben Jahr schon wieder umgezogen. Eine ebenerdige Wohnung mit ca. 8qm Garten + Terrasse. Schonmal prima.

Aber irgendwann wollte ich dann einen richtigen Garten und weil ich die Wohnung an sich Klasse fand, begab ich mich auf die Suche nach einem Kleingarten oder einer Weide, die man für private Zwecke pachten könnte. Das war gar nicht so einfach, aber ich bin da ein echter Terrier und verbeiße mich in Ideen. 😀

Tja und mittlerweile haben wir unseren Kleingarten -ca 3km von der Wohnung entfernt- schon den dritten Sommer und lieben ihn! Ein bisschen Obst und Gemüse und viel Rasen zum Spielen und Toben. Auch für ein bisschen Agility oder einen Rally Obedience Parcours ist bei insgesamt 20 x 22m genug Platz. Natürlich macht es auch Arbeit, aber das ist ok.

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Wie ihr seht, ich habe mein Leben schon ein paar mal an Milows Bedürfnisse angepasst und das sehr gern!

Nichts desto trotz kann ein Hund auch ohne Garten glücklich und zufrieden sein. Oder auch mit Garten unausgelastet und unzufrieden. Es kommt immer drauf an, was man aus seiner Situation macht.

Und seien wir ehrlich… Der Großteil des Lebens mit Hund spielt sich eh draußen ab, wieso sollte man dann nicht problemlos in einer Wohnung gewöhnt werden können?! Drinnen wird bei uns äußerst selten getobt und für Kopfarbeit braucht man nicht viel Platz. Ansonsten ist drinnen der Ruhepol.

Ich finde, kein Hund ohne Garten ist genau falsch wie, dass man sich mindestens x Stunden am Tag mit dem Hund beschäftigen können muss, wenn man sich einen anschafft. Thema Qualität und Quantität, ihr wisst sicher was ich meine.

Wie ist das bei euch? Haus mit Garten oder Wohnung?

2 Comments

  • Andrea

    29. Mai 2015

    Natürlich kann man einen Hund auch nur in einer Wohnung halten. Das geht sogar mit einem großen Hund. Ich hatte vorher einen Collie. Ich tobe ja auch nicht den ganzen Tag durch die Wohnung. Wenn ich mich auspowern will, geh ich raus…

    …und bewege mich in Gottes schönem großen Garten… lach

    LG Andrea und Linda

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  • Shiva Wuschelmädchen

    29. Mai 2015

    Natürlich kann man in einer Wohnung ohne Garten leben. Frauli sucht sogar grade eine Wohnung ohne Garten, aber mit Balkon. Eben aus dem Grund. Wenn wir ins Grüne wollen, dann fahren wir ins Grüne. Aber in den Garten raussitzen tun wir nie, weil er ungeschickt liegt. Eine Seite an einer vielbegangenen Gassistrecke und jeder glotzt einen an, was man da macht und die andere Seite komplett im Schatten. Nee, also das gefällt uns nicht so wirklich. Lieber einen netten Balkon mit Sonne, da können wir dann entspannen und wenn wir Action wollen gehen wir in die Natur. Aber wir haben noch einen Luxusschrebergarten – den Garten von Fraulis Eltern – da haben wir alles, was wir brauchen und können uns herrlich zurückziehen.

    Flauschige Umpfötelung

    Shiva Wuschelmädchen

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