Belohnen – ja, aber richtig!

Wir hatten mal wieder Hundeschulstunde. Wobei es ja eigentlich eher Menschenschule ist 😉

Das Arbeiten mit dem Markern macht mir immernoch viel Spaß und ich lerne immer besser mir dieses Werkzeug zu Nutze zu machen. Milow hat auch verstanden, dass es etwas Gutes ist und so arbeiten wir immer mehr und besser zusammen.

Mit Sicherheit wird es noch eine Weile dauern, denn was man immerhin fast 3 Jahre anders gemacht hat, muss im Gehirn erstmal umgepolt werden. Auch wenn man sich an gute/bessere Sachen ja immer schnell gewöhnt.

Momentan muss ICH was tun, denn es geht um das Thema Belohnungen.

Habt ihr euch da schonmal näher Gedanken drüber gemacht oder wie belohnt ihr euren Hund in der jeweiligen Situation?

Früher habe ich mir da nie so groß Gedanken drum gemacht, Belohnung war Leckerli oder sowas in der Art und vielleicht mal ein Spielzeug – wobei Milow beim Gassi auf Spielzeug nicht so gut anspringt (ansprang).

Wenn man sich aber mal mehr Gedanken darüber macht, gibt es so viel mehr, was man – richtig aufgebaut – als Belohnung für den Hund einsetzen kann.

Zb das Weiterlaufen dürfen, das Hund begrüßen dürfen, Abstand zu anderem Hund vergrößern, buddeln, schnüffeln, rennen, wälzen, wittern, gucken, Leckerlis suchen/fangen, mit mir zusammen rennen, mit Spielzeug zergeln, Spielzeug hetzen, Dummy auf Rückspur suchen, Dinge berühren, streicheln/kraulen, tricksen… Damit habe ich gleich einige unserer aktuellen Belohnungen genannt. Cool, gell?

Das ist schon so viel, dass man erstmal in aller Ruhe alles aufbauen muss, um es dann in den entsprechenden Situationen einsetzen zu können. Schließlich mag Herr Hund nicht in allen Situationen Leckerli oder gestreichelt werden. Das ist euch sicher auch schonmal aufgefallen, oder?
Dass euer Hund dann zb das Leckerli zwar nimmt, aber eigentlich froher darüber ist, dass er direkt weiterschnüffeln darf.

Das fällt mir in der Beobachtung immer öfter auf. Wenn Milow ein Leckerli als Belohnung möchte, schleckt er sich schon direkt das Maul, ohne dass ich die Hand Richtung Leckerlis bewege.

Für den Hund ist das Ganze daher viel spannender, denn er weiß vorher nicht, welche Belohnung ihn diesmal erwartet. Und für uns ist es auch nicht so eintönig. Außerdem wird Wuffi bei den anderen Belohnungen nicht so schnell dick. 😀

Wie belohnt ihr euren Hund? Habt ihr wechselnde Belohnungen für bestimmte Situationen?

2 Comments

  • Andrea

    19. Mai 2015

    Linda kann zum Beispiel auch ganz klar kommunizieren, ob sie ein Leckerchen aus ihrem Futterbeutel möchte oder lieber ein Zergelspiel mit selbigem. Und natürlich gibt es auch viele Situationen, da sind ihr noch ganz andere Dinge wichtig…

    LG Andrea

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    • Milow

      19. Mai 2015

      Du hast Recht. Es ist wichtig auf die Signale des Hundes zu achten, um ihn auch wirklich mit der Belohnung zu belohnen. 😉

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