Wir allein Zuhaus‘

Alleine Zuhause bleiben ist ja bei vielen Hundis ein Problem. Klar, warum sollte man auch ohne seine Zweibeiner irgendwo bleiben?! Macht ja keinen Sinn.

Eigentlich! Denn die Zweibeiner haben ja auch mal Termine, wo wir nicht mit dürfen oder müssen auch einfach nur arbeiten. Leider erlauben noch viel zu wenig Arbeitgeber heutzutage das Mitbringen von uns Hunden ins Büro.

Nova und ich waren jetzt schon diverse Male alleine zuhause, sei es weil Frauchen arbeiten oder einkaufen musste. Und es klappt erstaunlich super, nämlich 1a. Nova schaut was ich mache und da ich das ja kenne und chille, schläft sie auch die meiste Zeit. Und das sogar ziemlich entspannt würde ich sagen 😉

imageWie gut, dass Frauchen das schon von klein auf mit ihr geübt hat. So gab es nicht so ein Theater wie bei mir damals. Ich musste in den ersten 1,5 Jahren nur sehr selten alleine Zuhause bleiben (im Auto war von Anfang an kein Problem) und dementsprechend schwer fiel es mir anfangs. Nova kennt das nun von Anfang an, schließlich ist Frauchen dauernd auch einzeln mit uns zum Gassi unterwegs und hat außerdem den Vorteil, dass sie sich sehr an mir orientiert, wenn wir zusammen alleine Zuhause sind. Ich pass natürlich auf sie auf, bin ja ein lieber großer Bruder. 😉

Und obwohl es so gut klappte, hat Frauchen Nova anfangs noch mit Globulis von Phillys unterstützt. Sie hat eine tolle Beratung von den Zweibeinern da bei Phillys bekommen und schon kurz darauf kam dann ein Päckchen mit den Globulis drin bei uns an.

Drin waren 2 Packungen Keep Cool Bachblütenkekse und ein Fläschchen Slow Down Globuli. Die Keep Cool-Kekse sind sicher genauso lecker wie die Freundlichkeits-Variante, die wir euch bereits schonmal vorgestellt haben – allerdings hatten wir noch keine Situation, wo sie nötig gewesen wären. Sie helfen aber in stressigen Situationen cooler zu bleiben und trotzdem „voll da“.

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Die Kleene ist ja ein echter Power-Terrier und kommt manchmal schwer runter. Ich glaube das war bei mir in dem Alter aber auch so. Am liebsten eben immer in Action. 😉 Natürlich weiß man nicht, wie es ohne die Unterstützung gewesen wäre, aber diese Slow Down Mischung ist was für Hunde, die den ganzen Tag am liebsten nur durch die Gegend fetzen und nie genug bekommen können.
Naja, geschadet haben die leckeren Kügelchen Nova mit Sicherheit nicht, denn da gibt es was, was ich auch noch nicht wusste: Diese Dinger haben keine Nebenwirkungen, weil sie immer nur ein seelisches Defizit (oder wie ihr Zweibeiner das nennt) ausgleichen. Wenn die innere Balance wieder hergestellt ist, passiert einfach nix mehr, weil ja kein Mangel mehr da ist.
Schon toll, oder?!

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Schaut doch mal bei Phillys vorbei, vielleicht gibt es dort auch ein passendes Bachblütenprodukt für euch. Wenn ihr unsicher seid, lasst euch von den Zweibeinern beraten, die kennen sich aus! (und psst… „normale“ Kekse gibts dort ebenfalls. Auch glutenfrei und getreidefrei!)

Immer up to date

Schon seit über einem halben Jahr habe ich einen Kalender für Milow bzw. dann auch für beide. Es hat sich nur teilweise als unpraktisch erwiesen, da ich den Kalender auch teilweise als Trainingstagebuch oder für besondere Einträge (zb Novas Läufigkeit o.ä.) genutzt habe. Dafür ist in so einem Din A5 Kalender für beide einfach zu wenig Platz.

Daher hat nun jeder einen eigenen Kalender bekommen. Die Größe ist die gleiche, aber durch Hoch- statt Querformat bleibt dann doch wesentlich mehr Platz zum Schreiben. Weiterlesen!

An der Leine

Schon seit einiger Zeit ist es morgens bei unserer ersten Runde dunkel. Und wer auch auf dem Land wohnt weiß, wenn ich dunkel sage, meine ich dunkel. 😉

Wir wohnen in einem kleinen Dorf, es gibt eine handvoll beleuchtete Straßen, manche davon haben keinen Fußweg. Ehrlich gesagt möchte ich auch nicht im Stockdunkeln am Feld langgehen. Ich habe zwar eine gute Stirnleuchte und die beiden Nasen Leuchthalsbänder, aber ich sehe gerne meine Umgebung. 😉 Nachdem wir letztens grad mal wieder eine Begegnung mit einem Wildschwein hatten, erst recht.

Wir sind auch mit Schleppleinen und Flexileinen ausgestattet, aber beides nutze ich im dustern ungern. Die beiden Leinen fallen also auch weg, da bleibt uns im Winter nur ein kleiner Streifzug durch die paar beleuchteten Straßen bzw. auch die unbeleuchteten, denn dort fühle ich mich immer noch wohler als im freien Feld. 😉

Jedenfalls laufen die beiden im Dunkeln dann immer an der normalen kurzen Leine am Geschirr. Leine am Halsband bedeutet „neben Frauchen laufen, nicht schnüffeln, wir haben ein Ziel“. Leine am Geschirr soll bedeuten „Bewegen, theoretisch auch stehenbleiben und schnüffeln im Leinenradius erlaubt (etwa 1,50m + meine Armlänge).

So weit, so gut. Mit einem Hund funktionierte das auch prima, mit zweien wird es dann schon schwieriger. Zumal ich beide meist auf unterschiedlichen Seiten laufen lasse, weil es einfach harmonischer ist. Wenn beide auf einer Seite laufen (auch von A nach B), kommt es vor, dass sie sich gegenseitig überholen wollen bzw. Nova immer etwas Abstand zu mir hält, weil sie mich ab und an anschaut und somit Milow (der außen läuft) immer ein Stück weit abdrängt. Allerdings kann man mit der der „einer linsk, einer rechts-Lösung“ manchmal nicht beide am Grünstreifen schnüffeln lassen, der teilweise nur auf einer Seite ist.

Lasse ich beide an einer Seite am Geschirr laufen (schnüffeln), zb weil an der anderen Seite die Straße ist und dort LKWs nicht gerade langsam fahren, artet das manchmal aus, weil jeder vorne laufen möchte oder beide dann stehenbleiben zum Schnüffeln, der andere aber weiter geht oder so ähnlich.

Da sonst soweit alles echt gut klappt (wir finden so langsam als Rudel zusammen 😉 ), sind das vermutlich Luxusprobleme. Aber gerade WEIL alles sonst so gut klappt, möchte ich für diese Situationen auch eine gute Lösung finden, denn so wie es aktuell ist, ist das nicht gut.

Daher die Frage, wie ihr (wenn ihr mehrere Hunde habt) das so macht.

Natürlich gehen wir nicht immer so spazieren, aber es gibt nun mal Situationen, wo es nicht anders geht als mit der kurzen Leine, die Hunde aber trotzdem ein bißchen schnüffeln können sollen. Dafür muss ich es ja eine Lösung geben, die nicht permanenten Leinensalat oder ein wie ein Ampelmännchen rumstehendes Frauchen mit sich bringen. 😉

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Doppelter Schreck auf der Gassirunde

Also… es gibt ja solche Tage, die braucht man nicht. O.O

Gestern auf der Nachmittagsrunde steigen wir aus dem Auto aus und an dem Feld, wo wir geparkt haben, wurde gerade Mais geerntet. Also lieber nochmal das Auto etwas weiter an die Seite fahren -was auch gut war- damit der Trecker mit Anhänger dort rauskommt.

Da sind wir also gerade aus dem Auto gestiegen und weil wir ein kurzes Stück später erstmal eine Straße überqueren müssen sind beide an der normalen Leine. Ich lasse sie trotzdem etwas am Grünstreifen neben dem Wirtschaftsweg schnüffeln. Es ist windig, das trockene Gestrüpp am Wegrand raschelt. Aber irgendwie… da raschelt es doch noch etwas mehr. In dem Moment spielt mein Kopfkino schon wieder verrückt und ich hoffe, dass da nicht gleich ein Reh rausgesprungen kommt und uns über den Haufen rennt. 😀
In Wirklichkeit ist es aber ein stattlicher Fuchs, der da plötzlich aus dem kleinen Graben auftaucht, uns sieht und zackig auf der anderen Seite des Grabens die Flucht ergreift. Die beiden Wuffels natürlich außer Rand und Band.
Nova brauchte über 5 Minuten um wieder runterzukommen, bei Milow ging es schneller. Puh!

Habe dann kurz überlegt direkt wieder nach Hause zu fahren, aber schließlich wollten wir das gute Wetter nochmal nutzen. Sind wir also losgetrottet, beide noch etwas aufgedreht. Haben dann Pause gemacht an einem kleinen Grillplatz im Schatten der Hütte. Außer uns war noch eine gackernde Mädelsclique da.

Wir saßen so da, Milow wälzte sich im Gras, Nova stand und guckte in der Gegend rum. Da kamen irgendwann von hinter uns in etwa 8-10m Entfernung zwei Radfahrer mit einem Pitbull ohne Leine angefahren. Also eigentlich alles gut, Hund weit genug weg, die machten auch keine Anstalten anzuhalten. Plötzlich dreht der Hund ab und läuft zu uns rüber. Milow und Nova haben gleich losgebrüllt (vermutlich hat wieder Nova angefangen, die hat das seit der Läufigkeit irgendwie O.o). Der Hund kam also in unsere Richtung und ihr kennt das vielleicht, man hat es im Gefühl, ob ein Hund freundlich gesinnt ist oder nicht (abgesehen davon, dass meine beiden gekeift haben und somit nicht so ausgesehen haben dürften, als wollten sie den mal begrüßen).
Ich mich also hochgerappelt und beide geschnappt, kurz bevor er bei uns ankam. Dafür sind Geschirre auch gut! Ich hebe meinen Hund nicht einfach so hoch bei Hundebegegnungen, aber wenn ich sie schützen möchte sehr wohl! War auch genau richtig, denn kaum war er bei uns knurtte er und schnappte!
Alter! Gehst du an meine Hunde, lernst du mich kennen!!

Da schreit der eine Radfahrer zu uns rüber „Nicht die Hunde hochnehmen, die sollen sich doch beschnüffeln!“ Ja, neeee, is klar! Sehen die beiden so aus als wollten sie das?!?!?!?!? Prompt schnappte der andere Hund nochmal. Da bequemte sich dann auch der fremde Zweibeiner mal seinen Hund unter Kontrolle zu bringen.
Als wär die Situation nicht schon krass genug gewesen, packte er dann den Hund und schlug ihn diverse Mal mit der Leine „Was soll das!“ brüllend. O.O Ich hatte -beide Hunde am Geschirr auf dem Arm- in der Zwischenzeit die Kurve gekratzt und war erstmal auf die andere Seite der  Hütte gegangen. Trotzdem hörte man immernoch, wie er auf den Hund einprügelte.

Ich weiß auch nicht, ich war noch total geschockt und saß nur da, konnte mich irgendwie gar nicht rühren. Was tut man denn in so einer Situation?? Die beiden zur Rede stellen? Polizei rufen? Die hätte den Platz mit dem Auto nicht erreichen können und tja, ehe ich da weiter überlegen konnte, fuhren die beiden mit dem Hund -diesmal an der Leine- weiter. Das ging auch alles so schnell, ich hätte noch nicht mal eine vernünftige Beschreibung abgeben können…

Herzlich willkommen Kampfhund-Vorurteile. Aber da hat man wieder mal gesehen, dass einfach die falschen Menschen solche Hunde haben. :-/

Zum positiven Abschluss dieses Artikels aber nochmal ein Bild von den zwei Terriernasen. Zwar stehen sie etwas auseinander, aber auch so kann man erkennen, dass der Größenunterschied nicht mehr sehr groß ist. (sehr wohl aber die Statur 😉 )

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